Ahlener Bewährungshilfe erkundet die Stadt
Ortskenntnis für Arbeit von Vorteil

Ahlen -

Für die Mitarbeiter der Ahlener Bewährungshilfe sind Ortskenntnisse hilfsreich. Ein Grund, warum sie sich bei ihrem Betriebsausflug diesmal aufs Fahrrad setzten und die Stadt erkundeten.

Dienstag, 13.10.2020, 17:00 Uhr aktualisiert: 13.10.2020, 20:00 Uhr
Am Glückaufheim begrüßte Hermann Huerkamp, Leiter des Stadtteilbüros (r.), die Bewährungshelfer. Die Führung bei deren Radtour übernahm Ulrich Bomba (2.v.r.).
Am Glückaufheim begrüßte Hermann Huerkamp, Leiter des Stadtteilbüros (r.), die Bewährungshelfer. Die Führung bei deren Radtour übernahm Ulrich Bomba (2.v.r.). Foto: Stadt Ahlen

Die Mitarbeiter der Ahlener Bewährungshilfe starteten Anfang der Woche ihren Betriebsausflug: Es ging als Aktionstag mit dem Rad durch die Stadt Ahlen. Schwerpunkt des Ausflugs war der Ahlener Südosten. Die Fahrt führte erst über zentrale Punkte in der Innenstadt, dann in den Ostenstadtteil. Dort durfte natürlich ein Stopp im Glückaufheim und eine anschließende Besteigung des Förderturms nicht fehlen.

Angeführt wurde die Gruppe von Ulrich Bomba , einem ehemaligen Mitarbeiter der Bewährungshilfe Ahlen, der als Ahlener die Führung durch die Stadt ortskundig übernahm. Bomba wies darauf hin, wie wichtig auch für die Bewährungshilfe entsprechende Kenntnisse vom jeweiligen Umfeld seien, heißt es in einer Pressemitteilung der Ahlener Bewährungshilfe.

Zwischenstopp im Glückaufheim

Im Glückaufheim begrüßte Hermann Huerkamp , Leiter des Stadtteilbüros, die Gäste. Huerkamp informierte die Besucher zu Beginn über die Arbeit des Stadtteilbüros in Trägerschaft des Vereins Stadtteilforums Süd/Ost.

Nicht immer reibungslos

Das Stadtteilbüro übernimmt die Aufgaben des Bürger- und Akteursbüros im Rahmen der bewohnerorientierten Stadtteilerneuerung. Besonderes Thema war das Zusammenleben unterschiedlicher Migranten und deren Herkunftskulturen. Das sei in den Nachbarschaften nicht immer reibungslos, laufe aber insgesamt nach Ansicht des Leiters des Stadtteilbüros zufriedenstellend ab.

Auch eine Besonderheit der Stadt Ahlen war ein Thema: auf der einen Seite die münsterländisch geprägte Innenstadt, und auf der anderen Seite die industriell geprägten Quartiere durch die Bergarbeitersiedlungen in den Stadtteilen. „Die beiden Stadtteile, der Ahlener Osten und der Ahlener Süden, wurden überwiegend vom Bergbau geprägt, was heute noch eindeutig zu erkennen ist“, so Hermann Huerkamp. Er wies auch darauf hin, dass sich viel durch die Umsetzung einzelner Projekte des Integrierten Handlungskonzeptes im Ostenstadtteil verändern wird. So entstehen an der Hansastraße aktuell circa 50 neue Wohneinheiten auf der alten Kerkloh-Fläche, und auch die Umgestaltung des Dr.-Paul-Rosenbaum-Platzes ist mit einer Bürgerbeteiligung geplant.

Aufstieg auf alten Förderturm

Anschließend fuhr die Gruppe mit dem Rad weiter zur Zeche „Westfalen“, um dort den Förderturm zu besteigen und die Aussicht zu genießen. So endete der Aktionstag der Bewährungshilfe, der viele neue Ortskenntnisse für die Mitarbeiter brachte.

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