Volksbank lud Künstlerinnen und Künstler ein
Aufschlag zum „Ahlener Doppel“

Ahlen -

Auf Vorschlag einer vom Kunstverein Ahlen berufenen Jury sollen elf Künstlerinnen und Künstler an einem neuen Kunstwettbewerb teilnehmen.

Montag, 19.10.2020, 15:30 Uhr aktualisiert: 24.10.2020, 11:43 Uhr
Nach dem Auftakt im Forum der Volksbank trafen sich die Künstlerinnen und Künstler noch in der Stadt-Galerie mit Vertretern des Kunstvereins.
Nach dem Auftakt im Forum der Volksbank trafen sich die Künstlerinnen und Künstler noch in der Stadt-Galerie mit Vertretern des Kunstvereins. Foto: Dierk Hartleb

Um die üblichen Geschäfte ging es Freitagnachmittag nicht, als Volksbankdirektor Michael Vorderbrüggen im Forum des Hauses ein gutes Dutzend eher ungewöhnlicher Gäste begrüßte. Zum offiziellen Auftakt des „Ahlener Doppel“ hatte die Bank elf Künstlerinnen und Künstler eingeladen, die auf Vorschlag einer vom Kunstverein Ahlen berufenen Jury an dem Kunstwettbewerb teilnehmen sollen.

Aus der Taufe gehoben haben den Wettbewerb Kunstverein und Volksbank gemeinsam. Weil die in vergangenen Jahrzehnten angekaufte Kunst meist in Büros, Gängen oder im Depot schlummert, entstand die Idee, junge Kunstschaffende anzuregen, sich mit der Kunst aus der Sammlung der Volksbank künstlerisch auseinanderzusetzen.

Künstler widmen sich der Sammlung

Ausgesucht hatten sich die elf von der Jury ausgewählten Künstler zwei Serigraphien von Heinz Mack, zwei großformatige Arbeiten auf Holz des in New York lebenden Markus Linnenbrink und jeweils eine Arbeit von Edgar Hofschen, Jobst Tilmann , Pit Moog, Ruppe Koselleck, Bernhard Conrad und den beiden Ahlenern Christiane Laun und Wolfgang Steinberg.

In seiner Begrüßung betone Vorderbrüggen, dass es der Volksbank ein Anliegen sei, „die Arbeit des Kunstvereins zu unterstützen“. In der eigens für den Anlass im Forum zusammengestellten Ausstellung sei „die Kunst ihrer natürlichen Umgebung“ zwar beraubt, aber unter Corona-Bedingungen sei eine solche Präsentation besser als ein Rundgang durchs Haus.

Mit Reproduktionen nach Hause

Der Co-Vorsitzende des Kunstvereins, Gerd Buller, wies darauf hin, dass derzeitig im Kunstmuseum eine Ausstellung mit Werken Jobst Tilmanns zu sehen ist und dass mit Bernhard Conrad auch der Gründer des Kunstvereins vertreten sei. Als künstlerischer Leiter des Kunstvereins entschuldigte Sven Henric Olde die Mitglieder der Jury. Der Kunstwettbewerb, der mit der Prämierung der Arbeiten im kommenden Jahr verbunden ist, sei auf ein Jahr angelegt. Als Arbeitserleichterung bekam jeder der Künstler – es fehlte nur Vera Gründel (Münster) – Reproduktionen des ausgewählten Bildwerks mit auf den Nachhauseweg.

Die anschließende Vorstellungsrunde mit den Künstlerinnen und Künstler leitete Benjamin Havermann. Es nehmen teil: Marta Beauchamp (Bielefeld), Sergej Davydov (Duisburg) Malvin Faber (Hamburg), Julia Dolipski (Versmold), Annika Kahmen (Münster), Alina Medevdeva (Bielefeld), Chiemi Nakagawa (Altenberge), Isabel Schober (Münster) und Rosa Reymann (Dortmund).

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