Drobs bekommt einen Aufzug
Absolute Präzisionsarbeit

Ahlen -

Der Umbau des Drobs-Gebäudes ist abgeschlossen. Fast. Denn etwas fehlt noch: der Lift.

Dienstag, 27.10.2020, 18:06 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 18:18 Uhr
Mit zwei Kränen wurde das Gerüst am Zielort in eine aufrechte Stellung gebracht.
Mit zwei Kränen wurde das Gerüst am Zielort in eine aufrechte Stellung gebracht. Foto: Ralf Steinhorst

Präzisionsarbeit war am Dienstagmorgen beim Arbeitskreis Jugend- und Drogenberatung im Kreis Warendorf (Drobs) an der Königstraße gefragt. Auf engstem Raum hat dort eine Spezial-Transportfirma einen 14 Meter langen Aufzug-Gerüstschacht an der Seite des Gebäudes aufgestellt. Für zirka 45 Minuten war deshalb die Straße für Autos gesperrt.

Der erste Akt für das Dortmunder Spezial-Transportunternehmen TAS-Alborn war die Platzierung des Krans auf den beiden Parkplätzen rechts von der Drobs. Denn da war schon relativ wenig Platz, um den Kran in eine passende Position zu bringen. „Wenn wir kommen, ist es meistens eng“, war Junior-Chef Fabian Alborn aber entspannt. Immerhin, zwischen Nachbargebäude und Heck des Krans passten sprichwörtlich nur noch wenige Blätter Papier.

Wenn wir kommen, ist es meistens eng.

Fabian Alborn

Leichte Anspannung herrschte bei Willi Kreutz, dem ersten Vorsitzenden der Drobs: „Ich bin froh, dass wir nach drei Jahren Bauzeit zum Ende kommen.“ Aufgabe war, das Haus komplett barrierefrei zu gestalten. Die Umbauarbeiten im Gebäude sind bereits abgeschlossen. Vier Durchbrüche an der Außenwand ließen aber erahnen, dass da noch etwas fehlt – der Aufzug nämlich. Insgesamt 400 000 Euro kostet die Gesamtmaßnahme, die von der Stiftung Wohlfahrtspflege getragen werden.

Drobs bekommt einen Aufzug

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  • Einbau eines Aufzugs: Auf engstem Raum hat eine Spezial-Transportfirma einen 14 Meter langen Aufzug-Gerüstschacht an der Seite des Gebäudes aufgestellt.

    Foto: Ralf Steinhorst
  • Einbau eines Aufzugs: Auf engstem Raum hat eine Spezial-Transportfirma einen 14 Meter langen Aufzug-Gerüstschacht an der Seite des Gebäudes aufgestellt.

    Foto: Ralf Steinhorst
  • Einbau eines Aufzugs: Auf engstem Raum hat eine Spezial-Transportfirma einen 14 Meter langen Aufzug-Gerüstschacht an der Seite des Gebäudes aufgestellt.

    Foto: Ralf Steinhorst
  • Einbau eines Aufzugs: Auf engstem Raum hat eine Spezial-Transportfirma einen 14 Meter langen Aufzug-Gerüstschacht an der Seite des Gebäudes aufgestellt.

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    Foto: Ralf Steinhorst
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    Foto: Ralf Steinhorst
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    Foto: Ralf Steinhorst
  • Einbau eines Aufzugs: Auf engstem Raum hat eine Spezial-Transportfirma einen 14 Meter langen Aufzug-Gerüstschacht an der Seite des Gebäudes aufgestellt.

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    Foto: Ralf Steinhorst
  • Einbau eines Aufzugs: Auf engstem Raum hat eine Spezial-Transportfirma einen 14 Meter langen Aufzug-Gerüstschacht an der Seite des Gebäudes aufgestellt.

    Foto: Ralf Steinhorst
  • Einbau eines Aufzugs: Auf engstem Raum hat eine Spezial-Transportfirma einen 14 Meter langen Aufzug-Gerüstschacht an der Seite des Gebäudes aufgestellt.

    Foto: Ralf Steinhorst

Die Anlieferung des Aufzug-Schachtgerüsts mit einem Sattelschlepper im zweiten Akt gestaltete sich schwierig, Ahlens Innenstadtstraßen sind nun mal eher eng. Der Sattelschlepper kam über die Gerichtsstraße herein, bog dann am Gericht in die Von-Geismar-Straße ein, um von dort aus die restliche Wegstrecke von rund 150 Metern im Rückwärtsgang zu überbrücken. Mit dem Kran des Sattelschleppers und mit dem Hauptkrans wurde das Gerüst dann im dritten Akt aufgerichtet und schließlich in seine endgültige Position am Gebäude gehoben.

„Es ist wie geplant gelaufen“, zeigte sich Seniorchef Volker Alborn nach Abschluss der Arbeiten zufrieden: „Alle haben sich an unsere Halteverbote gehalten, das war die halbe Miete.“ Lediglich die Situation mit dem Rücksetzen am Gericht sei etwas „kuschelig“ gewesen. Architektin Martina Maury zeigte sich ebenfalls erleichtert: „Es passt alles, ich habe schon nachts von Aufzügen geträumt.“

Zum Abschluss wurde das Ständerwerk des Gerüsts mit dem Fundament verdübelt und verschweißt. Weil es freistehend ist, wird es nicht mit dem Gebäude verbunden. „Das macht man mit Schornsteinen schließlich auch nicht“, erklärte Volker Alborn. Die Aufzugsfirma werde schließlich in den kommenden Tagen die Kabine installieren. Für die braucht es keinen Kran, sie wird aus Einzelteilen vor Ort zusammengesetzt.

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