Corona-Maßnahmen
Erfolge müssten Donnerstag oder Freitag sichtbar werden

Ahlen -

Schlagen die Corona-Maßnahmen in Ahlen an, werde man es am Donnerstag oder Freitag sehen, erklärte Gabriele Hoffmann im Fachausschuss. Zugleich verteidigte die Leiterin der Rechts- und Ordnungsabteilung die Maskenpflicht auf ausgewählten Straßen.

Mittwoch, 28.10.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 18:06 Uhr
Mal hier, mal da: Ralf Marciniak hätte sich eine stadtweite Maskenpflicht gewünscht.
Mal hier, mal da: Ralf Marciniak hätte sich eine stadtweite Maskenpflicht gewünscht. Foto: Ulrich Gösmann

„Wenn unsere Maßnahmen Erfolg haben, werden wir das am Donnerstag oder Freitag sehen“, erklärte Gabriele Hoffmann am Dienstagnachmittag in der Sitzung des Ausschusses für Ordnung, öffentliche Einrichtungen und Anregungen auf Anfrage von Frederik Werning zur aktuellen Corona-Lage in Ahlen.

„Wie ist der weitere Plan? Ist das Infektionsgeschehen noch verfolgbar? Kommt das Amt noch vernünftig hinterher?“ Auf die Fragen des Genossen antworte die Leiterin der Rechts- und Ordnungsabteilung momentberuhigend: „Noch funktioniert die Kontaktverfolgung des Kreisgesundheitsamtes.“ Das weitere Verfahren entscheide sich stunden- und tageweise. Jetzt sei erst einmal abzuwarten, was bis zum Wochenende passiere. Der Donnerstag und Freitag sollte aber schon Erfolge zeigen.

Alles, was bisher entstanden ist, ist von jetzt auf gleich.

Gabriele Hoffmann

Karl-Heinz Meiwes (SPD) wünschte sich eine direkte Informationskette zu den Ratsmitgliedern, um draußen bei Bürgerfragen besser auf Stand zu sein. Hoffmann erklärte: „Alles, was bisher entstanden ist, ist von jetzt auf gleich.“ Gleichwohl werde sie die Bitte aufnehmen.

Ralf Marciniak ( CDU ) attestierte dem Team um Ga­briele Hoffmann, Übermenschliches geleistet zu haben. Das Verständnis von außen sei nicht immer das Beste. Das gehe mitunter ans Menschliche, ja auch an die Seele. Marciniak signalisierte: „Sagen Sie uns Bescheid und wir steigen mit ein.“

Nicht hier ein Sträßchen, nicht da ein Sträßchen.

Ralf Marciniak

Was die Maskenpflicht betrifft, hätte sich der Christdemokrat eine einheitliche Lösung für ganz Ahlen gewünscht. „Nicht hier ein Sträßchen, nicht da ein Sträßchen.“ Gabriele Hoffmann äußerte ihre Skepsis, ob das rechtlich umzusetzen gewesen wäre. Die Maske solle auf Straßen getragen werden, wo mehr Betrieb herrsche, wo Geschäfte sind und Gaststätten.

Erhard Richard (CDU) ermunterte dazu, Maßnahmen den Bürgern besser zu erklären. Augenscheinlich gebe es da noch Defizite. Frederik Werning wurde konkreter. In anderen Städten und Gemeinden gingen die Bürgermeister regelmäßig vor die Kamera, um die Situation in den sozialen Medien zu erklären und Bürgerfragen zu beantworten. Warum nicht auch in Ahlen?

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