Corona-Zeit im Krankenhaus genutzt
Keine Angst vor Klinikaufenthalten

Ahlen -

Den ersten Lockdown im Frühjahr hat das St.-Franziskus-Hospital für umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen genutzt.

Samstag, 31.10.2020, 15:50 Uhr
Das OP-Team des St.-Franziskus-Hospitals Ahlen freut sich über die Modernisierung (v.l.): Dr. Dr. Markus Gantert, Chefarzt der Frauenklinik und Dr. Thomas Krohn, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie.
Das OP-Team des St.-Franziskus-Hospitals Ahlen freut sich über die Modernisierung (v.l.): Dr. Dr. Markus Gantert, Chefarzt der Frauenklinik und Dr. Thomas Krohn, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie. Foto: St.-Franziskus-Hospital

Patienten und Besucher verhalten sich vorbildlich, wenn es um die aktuelle Einhaltung der dritten Besuchssperre und die vorbeugenden Maßnahmen zur Corona-Ausbreitung im Ahlener Krankenhaus geht. Aber: „Bitte zögern Sie nicht, wenn Sie ernsthaft krank sind oder auch notwendige Operationen anstehen zu uns zu kommen. In den letzten Monaten haben wir einige schwere Fälle gesehen, in denen die Betroffenen zu lange gezögert haben, sich behandeln zu lassen, oft aus Angst vor einer möglichen Corona-Ansteckung.“ Seit vielen Monaten gehöre Corona zum täglichen Klinikalltag, den man dort sowohl auf den Stationen als auch im OP bestens managen könne, so der Chefarzt Dr. med. Frank Klammer .

Die komplette Ausstattung für endoskopisches Operieren, sogenannte Schlüsselloch-Operationen wurde auf modernsten Stand gebracht und erweitert.

Anja Rapos

Während des ersten Lockdowns hat das St.-Franziskus-Hospital in großem Umfang OP-Kapazität freigehalten, um Personal in anderen Bereichen wie auf der Intensivstation einsetzen zu können. „Wir haben diese Zeit auch genutzt, um umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen umzusetzen. Zum einen freuen wir uns, dass der Zentral-OP vollständig mit einem neuen Bodenbelag ausgestattet und neu möbliert wurde. Zusätzlich wurde in modernste OP-Technik investiert“, erklärt Geschäftsführerin Anja Rapos. „Die komplette Ausstattung für endoskopisches Operieren, sogenannte Schlüsselloch-Operationen, die umfangreich in Gynäkologie, Visceralchirurgie, Orthopädie- und Unfallchirurgie und Thoraxchirurgie genutzt wird, wurde auf modernsten Stand gebracht und erweitert.“

Blick auf die neuen OP-Türme mit den Chefärzten der Thoraxchirurgie Su-Sin Kim und dem Chefarzt der Allgem.-, Visceral- und der Speziellen Visceralchirurgie Dr. med. Frank Klammer.

Blick auf die neuen OP-Türme mit den Chefärzten der Thoraxchirurgie Su-Sin Kim und dem Chefarzt der Allgem.-, Visceral- und der Speziellen Visceralchirurgie Dr. med. Frank Klammer. Foto: St. Franziskus-Hospital

Mit Hilfe der neu etablierten Fluoreszenzfärbung lassen sich Operationen noch exakter durchführen. Die Anästhesie- und Intensivabteilung freut sich über die Erneuerung der Bronchoskopieeinheiten. Die neuen modernsten Geräte werden in Zukunft eine noch bessere Versorgung insbesondere der Patienten in der Thoraxchirurgie ermöglichen. Alle OP-Tische für den Zentral-Operationssaal wurden erneuert und ermöglichen nun eine flexiblere, effizientere und für den Patienten komfortablere Lagerung und Versorgung.

Auch in der Kinderklinik haben Renovierungsarbeiten begonnen. Dort werden zurzeit vier Zimmer renoviert. Durch viele Veränderungen ist es nun möglich, Kapazitäten für die zweite Corona-Welle freizuhalten, die neu geschaffenen Strukturen wie die Infektionsstation und die getrennte Aufnahme und vieles mehr aufrechtzuerhalten und dennoch in vollem Umfang planbare Eingriffe und Behandlungen durchführen zu können.

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