Gedenkgottesdienst
Trauerarbeit hilfreich für alle

Ahlen -

Es ist ein Zeichen für die Angehörigen: das Gedenken an die verstorbenen Bewohner des Elisabeth-Tombrock-Hauses.

Mittwoch, 04.11.2020, 15:52 Uhr aktualisiert: 05.11.2020, 10:54 Uhr
Andrea Wältermann, Petra Wulowitsch, Barbara Portmann-Gawer, Erhard Richard und Dorothee Richard gestalteten das Gedenken an die Verstorbenen.
Andrea Wältermann, Petra Wulowitsch, Barbara Portmann-Gawer, Erhard Richard und Dorothee Richard gestalteten das Gedenken an die Verstorbenen. Foto: Elisabeth-Tombrock-Haus

Das Gedenken an die verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohner der vergangenen zwölf Monate im Elisabeth-Tombrock-Haus hat eine lange Tradition. Eine Tradition, die sich aus dem christlichen Selbstverständnis der Einrichtungen der St.-Franziskus-Stiftung erklärt. Sie ist bestimmend für die Zuwendung zu den Menschen, die auf Betreuung und Pflege auf ihrem letzten Lebensweg angewiesen sind.

Augenblick des Innehaltens

Das Gedenken an die Verstorbenen ist auch ein Zeichen an die Angehörigen als Augenblick des Innehaltens in Trauer und Erinnerung. Unabhängig von dem besonderen Anlass an Allerseelen wird auch an den künftigen Montagen ein Gottesdienst in der Kapelle angeboten.

„Leicht fiel es uns nicht, in diesem Jahr auf die Teilnahme der Angehörigen am Gedenkgottesdienst verzichten zu müssen“, teilt die Einrichtungsleiterin Anne Troester mit. „Doch die Gesundheit unserer Bewohnerinnen und Bewohner hat in diesen schweren Zeiten für uns absoluten Vorrang und eine größere Menschenansammlung in der Hauskapelle konnte daher nicht ermöglicht werden.“ Umso mehr freue es sie, dass das Seelsorgeteam mit Pastoralreferentin Petra Wulowitsch, Jutta Mertens und Barbara Portmann-Gawer ein einfühlsames Gedenken gestaltet hatte. Diese Trauerarbeit sei für alle bedeutsam und hilfreich: Für Angehörige, wenn auch nur über die Berichterstattung in der Presse, wie auch für die Mitarbeiter und Bewohner im Haus, auf deren Zimmer der Gedenkgottesdienst per Video übertragen wurde.

56 Namen

Von der Orgel erklang gedämpft das Hallelujah von Leonhard Cohen, gespielt von der ehrenamtlichen Organistin Andrea Wältermann, als Fördervereinsvorsitzender Erhard Richard und Einrichtungsleiterin Anne Troester die Namen der 56 Verstorbenen verlasen. Aus Teelichten, an der Osterkerze für jeden Verstorbenen entzündet, formte Dorothee Richard dazu ein leuchtendes Kreuz der Erinnerung.

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