Städtisches Gymnasium
Die Welt zu Gast am Vorlesetag

Ahlen -

Es gibt so wenig Veranstaltungen zurzeit. Da freuten sich die fünften und sechsten Klassen des Städtischen umso mehr, dass der Vorlesetag stattfinden konnte.

Montag, 23.11.2020, 14:20 Uhr aktualisiert: 23.11.2020, 14:32 Uhr
Die Vorleser Ute Redemeyer, Maja Helmel, Julia Diner, Hans-Jürgen Gerdes, Irmgard Stirnberg, Ruth Rösler, Nazan Cardirgi und Mika Kleine­meier
Die Vorleser Ute Redemeyer, Maja Helmel, Julia Diner, Hans-Jürgen Gerdes, Irmgard Stirnberg, Ruth Rösler, Nazan Cardirgi und Mika Kleine­meier Foto: Städtisches Gymnasium

Ein Vorlesetag trotz Corona-Einschränkungen? Das kann funktionieren, wie das Städtische Gymnasium am Freitag bewies.

Das Motto des diesjährigen bundesweiten 17. Vorlesetags „Europa und die Welt“ kam gerade passend. Denn während es zurzeit schwierig ist, die Welt selbst zu entdecken, holten sich so alle Klassen der Jahrgangsstufen fünf und sechs die Welt kurzerhand ins eigene Klassenzimmer. Dies erfolgte durch mehrere Vorleserinnen und Vorleser, die mit einem Text im Gepäck die Kinder mit auf eine Reise nahmen. Damit die Hygienemaßnahmen eingehalten werden konnten, wurde keine große Vorleserunde gebildet, sondern die Vorleser zogen nacheinander durch die Klassen. Aus allen Gruppen der Schulgemeinde fanden sich Freiwillige, die mit Freude aus ihren selbst ausgesuchten Texten vorlasen, neben Schülern und Lehrkräften haben auch Elternteile und andere Beschäftigte teilgenommen. Das kam bei allen Klassen sehr gut an, wie eine Schülerin begeistert zurückmeldete: „Ich fand es toll, dass Schüler und Erwachsene ihre Lieblingsgeschichten vorstellen durften.“

Eine tolle Abwechslung in diesem Schuljahr, das ja coronabedingt sonst eher arm an Höhepunkten ist.

Meinolf Thiemann

Das Motto des Vorlesetags wurde nicht nur durch die Inhalte aufgegriffen, sondern auch durch die Sprache der ausgesuchten Texte. Neben deutschen Geschichten gab es auch russische und türkische. Obwohl die Sprachbarriere hier natürlich hoch war, kamen diese Texte beim Publikum gut an. Ein Schüler fand sogar: „Manche Texte werden erst dann richtig schön, wenn man sie in ihrer eigentlichen Sprache hören kann.“ Insgesamt war der Vorlesetag also ein voller Erfolg und, wie Schulleiter Meinolf Thiemann erfreut feststellte, „eine tolle Abwechslung in diesem Schuljahr, das ja coronabedingt sonst eher arm an Höhepunkten ist“. Das junge Publikum zeigte sich dementsprechend hochkonzentriert und vor allem auch mit leuchtenden Augen. Sabrina Eberhardt hatte nicht nur für die sehr gute Organisation gesorgt, sondern überreichte den Vorleserinnen und Vorlesern abschließend noch ein süßes Dankeschön.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7690953?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F
Nachrichten-Ticker