15 000 Euro Preisgeld vom Land
Städtisches Kulturkonzept überzeugt

Ahlen -

Den Allerkleinsten Kunst und Kultur näherbringen – das schafft das Gesamtkonzept für kulturelle Bildung der Stadt Ahlen. Dafür erhielt sie nun eine Auszeichnung des Landes NRW.

Dienstag, 24.11.2020, 12:58 Uhr aktualisiert: 24.11.2020, 13:00 Uhr
15 000 Euro Preisgeld vom Land: Städtisches Kulturkonzept überzeugt

Im diesjährigen Wettbewerb „Kommunale Gesamtkonzepte für Kulturelle Bildung“ ist die Stadt Ahlen ausgezeichnet worden. Sie hat mit ihrem umfassenden Konzept zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen die Fachjury überzeugt und erhält ein Preisgeld in Höhe von 15 000 Euro. Das teilt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft mit.

„Die für ihre Gesamtkonzepte ausgezeichneten Kommunen leisten wichtige Arbeit im Bereich kulturelle Bildung. Durch die Vernetzung und Bündelung unterschiedlicher Akteure ermöglichen sie überall in Nordrhein-Westfalen verlässliche und leicht zugängliche Kulturangebote für Kinder und Jugendliche“, sagte Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Lebendig, vertrauensvoll und kreativ

Obwohl das Ahlener Konzept sehr konsequent die Planungen, Ideen und Ziele des im Jahr 2011 begonnenen Prozesses mit dem Erreichten abgleiche, sei es mehr als ein „Soll-Ist-Vergleich“, heißt es in der Jurybegründung. Lebendig, vertrauensvoll und kreativ, so wird die Zusammenarbeit aller Beteiligten beschrieben. Dadurch zeichneten sich auch die Angebote für Kinder und Jugendliche aus.

„Seit dem Jahr 2018 profitieren davon auch die Jüngsten, denen mit den Ahlener Kulturknirpsen ein spartenvielfältiges Programm in den Kindertageseinrichtungen angeboten wird“, führt die Jury aus und erläutert: „Inhouse-Projekte erleichtern den Allerkleinsten das Kennenlernen von Kunst und Kultur, Besuche von Kultureinrichtungen greifen den ,Strolche-Gedanken‘ auf.“ Inzwischen stehe dafür ein eigenes Budget im Haushalt der Stadt zur Verfügung.

Schul-Kultur-Tag als Magnet

Der Ahlener Schul-Kultur-Tag biete allen Grundschulen die Möglichkeit, die im Rahmen des Schulalltags entstandenen Projektergebnisse öffentlich vorzustellen. Als „Eltern-Großeltern-Geschwister-Magnet“ erfülle die Präsentation die Aufgabe, Eltern anzusprechen und über kulturelle Bildungsangebote zu informieren. Für ältere Jugendliche übernehmen Kulturscouts die Aufgabe der Multiplikatoren.

„Bei allen Maßnahmen und Entwicklungen ist es der Stadt wichtig, Kinder und Jugendliche in die Planungen einzubeziehen und die Partizipation zu verbessern“, heißt es abschließend in der offiziellen Jurybegründung.

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