Programmvorstellung der FBS
Mit Gelassenheit ins neue Jahr

Ahlen -

Das Team der Familienbildungsstätte hat mit Zuversicht und Hoffnung das Programm 2021 auf die Beine gestellt.

Mittwoch, 25.11.2020, 13:52 Uhr
Sie gehen zuversichtlich in die neue FBS-Saison: (obere Reihe v.l.) Marie-Luise Diekemper, Elisabeth Recker, Brigitte Wieland, (Mitte) Jutta Pöpsel, Lars Koenig, Bernadette Rentmeister, (unten) Hildegard Rittscher, Kirsten Hillebrand und Hubert Bredenhöller
Sie gehen zuversichtlich in die neue FBS-Saison: (obere Reihe v.l.) Marie-Luise Diekemper, Elisabeth Recker, Brigitte Wieland, (Mitte) Jutta Pöpsel, Lars Koenig, Bernadette Rentmeister, (unten) Hildegard Rittscher, Kirsten Hillebrand und Hubert Bredenhöller Foto: Familienbildungsstätte

Bildung zum Glück. Es ist ein zweideutiges Jahresmotto, das sich die Familienbildungsstätte ( FBS ) fürs bevorstehende Jahr gewählt hat. Bildung führt zum Glück, sagt es aus. Aber auch: Zum Glück gibt es überhaupt Bildungsmöglichkeiten – auch in Coronazeiten.

Und deswegen hat das Team am Mittwoch auch eingeladen. Zur „ungewöhnlichsten Programmvorstellung“, wie FBS-Leiter Lars Koe­nig mit Blick auf die weit auseinanderstehenden Tische im großen Saal konstatiert: „Aber mittlerweile gehen wir da sogar mit einer gewissen Gelassenheit dran.“ Immer Schritt für Schritt, immer bereit, spontan umzuplanen – das hat das Team in den vergangenen Monaten gelernt.

„Wir haben festgestellt, das eine geht, das andere nicht“, schaut Lars Koenig auf die Anpassungen an die jeweilige Coronasituation. Im Sportbereich sei immer noch einiges möglich gewesen, im Ernährungsbereich aber nicht.

Weit entfernt von Resignation

Von Resignation sind die Beschäftigten ebenso wie die Dozentinnen und Dozenten dennoch weit entfernt. „Wir lassen uns von dem Gedanken leiten, dass 2021 – wann auch immer – die Krise überwunden wird“, sagt Lars Koenig und erntet zustimmendes Kopfnicken von den Kolleginnen. Das klassische Programm mit Angeboten für Familien, Eltern, Senioren, Paare, Kinder, Sportbegeisterte, Kreative, junge, mittelalte und alte Menschen ist ein Symbol der „Normalität“.

Einer Normalität, die viele Menschen vermissen. „Wir haben jetzt gemerkt, welchen Wert solche Veranstaltungen haben“, so Lars Koe­nig. Es gehe schließlich nicht nur um die reine Wissensvermittlung, sondern auch um den Austausch, das Miteinander: „Das hat Mehrwert.“

Den will das Team allen Besuchern auch im kommenden Jahr bescheren. Jutta Pöpsel , die den pädagogischen Bereich verantwortet, hat in den vergangenen Monaten eine verstärkte Nachfrage nach Eltern-Kind-Angeboten ausgemacht. „So habe ich es als meine Aufgabe gesehen, den Bereich noch einmal auszuweiten“, verweist sie beispielsweise auf die zusätzlichen Kidix-Kurse und neuen „Milch-Cafés“ in Dolberg und Vorhelm. Elternunterstützende Themen gebe es sowohl als Präsenzveranstaltungen als auch digital. „Wir sprechen unsere Dozenten auch immer auf Online-Angebote an“, erklärt Jutta Pöpsel, dass die ersten Online-Elternabende gut gelaufen seien. Zumal es für die Teilnehmer bequem sei, abends nicht rauszumüssen und auf einen Babysitter verzichten zu können.

Und Rückgrat brauchen wir.

Bernadette Rentmeister

Schwieriger, so Brigitte Wieland, gestalte sich der Seniorenbereich. Die älteren FBS-Gäste seien selten digital unterwegs. Und im Ernährungsbereich habe sie auch keine Online-Kochkurse durchführen wollen. Sie hofft, dass die Situation im kommenden Jahr das gemeinsame Kochen wieder zulässt. Außerdem soll es ein musikalisches Seniorencafé geben, das, wenn es gut ankommt, ein festes monatlichen Ereignis sein könnte.

Bernadette Rentmeister ist im Gesundheitsbereich zu Hause und hat passend zur Lage der Nation das „Core Training“ mit ins Programm genommen. Das widmet sich nämlich dem Rumpf: „Und Rückgrat brauchen wir.“ Eine der Referentinnen habe sich übrigens das Motto Bildung zum Glück besonders zu Herzen genommen. Die Palette reiche von „Schlaf dich glücklich“ über die „glückliche Niere“ bis zur „glücklichen Stimme“.

Lars Koenig hofft, dass von den rund 600 Angeboten im neuen Programmheft auch 600 stattfinden können: „Aber step by step – wir werden gewisse Veranstaltungen sicher immer wieder in die Hand nehmen und neu bewerten, was möglich ist.“

Anmeldungen ab 30. November

Elisabeth Recker aus der Verwaltung freut sich jedenfalls, wenn sich viele Interessierte ab Montag, 30. November, anmelden: „Das geht per Mail, online über unsere Homepage und natürlich telefonisch.“ Das Programmheft steht zum Download bereit, die gedruckte Version liegt in öffentlichen Einrichtungen aus.

Anmeldungen für die Veranstaltungen 2021 ab Montag, 30. November, 9 Uhr unter Telefon 9 12 30, E-Mail fbs-ahlen@bistum-muenster.de oder www.fbs-ahlen.de

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