„Das Gute findet Innenstadt“
Stärkung als Erlebnisort

Ahlen -

Unter dem Motto „Das Gute findet Innenstadt“ steht eine Initiative von Handel und Handwerk im Münsterland. Dr. Alexander Berger gehört zu den Unterstützern.

Samstag, 28.11.2020, 11:08 Uhr aktualisiert: 02.12.2020, 11:45 Uhr
Bürgermeister Dr. Alexander Berger empfiehlt den Einkauf in Ahlen. „Das Gute findet Innenstadt“, heißt die Initiative, die unter anderem von der Industrie- und Handelskammer angestoßen worden ist.
Bürgermeister Dr. Alexander Berger empfiehlt den Einkauf in Ahlen. „Das Gute findet Innenstadt“, heißt die Initiative, die unter anderem von der Industrie- und Handelskammer angestoßen worden ist. Foto: Peter Schniederjürgen

„Ein schönes Ladengeschäft zu betreten, macht mehr Spaß als ins Internet zu gehen“, meint Bürgermeister Dr. Alexander Berger und wirbt für den Weihnachtseinkauf im stationären Ahlener Einzelhandel. Das Stadtoberhaupt unterstützt die Kampagne „Das Gute findet Innenstadt“, in der die Bürgermeister der Region eine Empfehlung geben für heimische Händler.

Die Initiative wird getragen von IHK Nord Westfalen, Handwerkskammer Münster, Handelsverband, Münsterland e.V. und WIN Em-scher-Lippe und dient dem Erhalt des lokalen Einzelhandels und attraktiver Innenstädte und Ortszentren im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region.

Die Coronakrise setzt den lokalen Einzelhandel mächtig unter Druck.

Dr. Alexander Berger

Der Hintergrund ist bekannt. „Die Coronakrise setzt den lokalen Einzelhandel mächtig unter Druck“, so Berger. Wenn die Umsätze im Weihnachtsgeschäft in dem Umfang am lokalen Einzelhandel vorbeigehen, wie sich das jetzt abzeichnet, drohe manchen Betrieben das Aus. Alexander Berger: „Dem müssen wir zusammen etwas entgegensetzen, auch um keine weiteren Leerstände in der Innenstadt zu bekommen.“

Die Stadt Ahlen ist selbst aktiv, um die Innenstadt als Einkaufs- und Erlebnisort zu stärken. So profitiert sie von dem Sofortprogramm des Landes NRW zur Stärkung der Innenstädte. Leerstehende Ladenlokale will die Stadt an frequenzbringende neue Nutzer wie beispielsweise Start-ups aus Einzelhandel und Gastronomie weitervermieten.

Im Ermessen der Stadt liegt es zudem, die früher erhobene Miete um bis zu 80 Prozent zu reduzieren.

Davon profitieren sollen Unternehmen, die sich zu herkömmlichen Mieten bislang kein Ladenlokal leisten konnten oder wollten. Das Land fördert dieses Engagement mit einer Summe von rund 660 000 Euro.

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