Erweiterung Gewerbepark
Es grünt auch im neuen Olfetal

Ahlen -

Zeit für den Straßenbau in Ahlens erweiterten Natur- und Gewerbepark Olfetal. Auch in ihm soll es grünen, wenn neue Betriebe an den Start gehen. Um sie wird jetzt geworben.

Samstag, 05.12.2020, 17:38 Uhr aktualisiert: 05.12.2020, 17:40 Uhr
Noch führt kein Weg ins neue Olfetal
Noch führt kein Weg ins neue Olfetal Foto: Ulrich Gösmann

Das Anwerben laufe einfacher, wenn interessierte Betriebe wüssten, wie die Straßen aussehen. Robert Reminghorst , stellvertretender Leiter der Ahlener Umweltbetriebe, präsentierte dem Betriebsausschuss am Donnerstagnachmittag Pläne zum Straßenausbau im erweiterten Natur- und Gewerbepark Olfetal, der bisher noch flaches Ackerland ist.

„Die WFG ist mit Hochdruck dabei, Gewerbetreibende anzuwerben. Und wir, den B-Plan auf den Weg zu bringen“, so Reminghorst. Ein erster Bauabschnitt setze auf die Umsetzung in einem diagonalen Schnitt. Weitere sollen je nach Weiterentwicklung folgen.

Eine starke planerische Herausforderung.

Bernd Döding

Der Anschluss läuft über die westlich gelegene Kruppstraße. Ein 2,30 Meter breiter Gehweg wird die gesamte Ringerschließung einseitig begleiten. Auf der anderen Seite der 6,50 Meter breiten Fahrbahn schließt sich ein 2,70 Meter breiter Parkstreifen mit Schrammbord an. Baumanpflanzungen sind in den Kurven, als Einfassung der Zufahrten und in längeren Parkstreifenabschnitten vorgesehen, um den Charakter des Natur- und Gewerbeparks auch in der Erweiterung fest zu verwurzeln. Auch ist eine Bushaltestelle geplant. Für den Fall einer späteren Umsetzung der umstrittenen B 58n ist ein Anschluss bereits berücksichtigt. Ein Regenrückhalte- und Klärbecken wird südwestlich an den Ring angeschlossen.

Bernd Döding , Leiter der Umweltbetriebe, rückte die Hanglage in den Fokus. „Eine starke planerische Herausforderung.“ Die Fläche falle in Richtung Süden zum Harntheisbach ab. Größere Niederschlagsmengen im Sinne eines Starkregens würden durch angelegte Freiflächen gezielt in den Bach geleitet.

Frank Viehfeger (SPD) erinnerte an den leidigen Zaunzwist, der das Olfetal in seinen ersten Jahren in die Schlagzeilen brachte. Und an zu enge Radien in den Kreisverkehren. Döding winkte ab: „Daraus haben wir gelernt.“

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