Weihnachtsbaumabholung
Lohnunternehmen laden auf

Ahlen -

Eigentlich sind es Freiwillige aus Vereinen, die für die Weihnachtsbaumabholung sorgen. Das geht aber diesmal nicht.

Dienstag, 29.12.2020, 09:26 Uhr
In den vergangenen Jahren war das Einsammeln der Tannen stets die Aufgabe von freiwillig Helfenden. Das ist in dieser Saison coronabedingt anders.
In den vergangenen Jahren war das Einsammeln der Tannen stets die Aufgabe von freiwillig Helfenden. Das ist in dieser Saison coronabedingt anders. Foto: Peter Schniederjürgen

Ausgediente Weihnachtsbäume werden in Ahlen ab Samstag, 9. Januar, eingesammelt. Die Ahlener Umweltbetriebe (AUB) rechnen damit, dass die Sammlung bis Dienstag, 12. Januar, dauern kann. „Abhängig wird das vom Aufkommen sein“, sagt Umweltbetriebsleiter Bernd Döding . Vom 4. bis zum 16. Januar besteht zudem die Möglichkeit, die Weihnachtsbäume kostenlos am neuen Wertstoffhof am Ostberg abzugeben. Kleingeschnitten können die Bäume auch über die Biotonne entsorgt werden.

Kontaktbeschränkungen

Nach langer Zeit lassen coronabedingt erstmals wieder die Ahlener Umweltbetriebe Weihnachtstannen einsammeln. In den vergangenen Jahren war das stets die ehrenvolle Aufgabe von freiwillig Helfenden aus Vereinen und Institutionen. „Das ist aber wegen der Kontaktbeschränkungen diesmal leider nicht möglich“, sagt Bernd Döding und ergänzt: „Trotzdem möchten wir eine haushaltsnahe Entsorgung der Bäume ermöglichen und haben daher Lohnunternehmen beauftragt, die Bäume abzuholen.“

Kleine Einschränkungen gibt es dabei zu beachten: Da die Lohnunternehmer überwiegend mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen arbeiten, können Sackgassen und kleine Stichstraßen nicht angefahren werden. „Wir bitten Sie daher, in diesen Fällen Bäume nicht einfach vor das Grundstück zu legen, sondern an der nächsten Straßenecke zur Sammelabfahrt bereitzustellen“, wendet sich Bernd Döding an die Anlieger und bittet um Mithilfe und Verständnis.

Vollständig abschmücken

Vollständig abgeschmückte Bäume ohne Wurzelballen sollen gut sichtbar – ohne den Straßenverkehr zu gefährden – im Stadtgebiet und in den Ortsteilen ab 9. Januar um 6 Uhr an den Straßenrändern bereitstehen.

 

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