St.-Franziskus-Hospital Ahlen
Kindersegen zur Corona-Jahreswende

Ahlen -

Amy Lynn heißt das Neujahrsbaby 2021, das im Ahlener St.-Franziskus-Hospital das Licht der Welt erblickte. Silvesterbabys gab‘s gleich zwei. Mit ihnen stieg die Zahl der Mädchen und Jungen, die 2020 auf der Entbindungsstation zur Welt kamen, auf 1061.

Samstag, 02.01.2021, 14:53 Uhr aktualisiert: 02.01.2021, 15:00 Uhr
Das Team der Frauenklinik um Chefarzt Dr. Markus Gantert (r.) und die drei Mütter Helene Bittner mit Sophie, Kimberly Maxwell mit Amy Lynn und Kathrin Horstkötter mit Brian (v.l.).
Das Team der Frauenklinik um Chefarzt Dr. Markus Gantert (r.) und die drei Mütter Helene Bittner mit Sophie, Kimberly Maxwell mit Amy Lynn und Kathrin Horstkötter mit Brian (v.l.). Foto: Dierk Hartleb

Brian, Sophie und Amy Lynn heißen die drei jüngsten Erdenbürger, die Silvester und am Neujahrstag im St.-Franziskus-Hospital das Licht der Welt erblickten. Dabei hatte Helene Bittner aus Hamm schon gar nicht mehr damit gerechnet, dass es Sophie im alten Jahr noch schaffen würde. Ihr Mann bewies allerdings die richtige Nase, als er prophezeite: „Das wird ein Silvesterkind.“ Und richtig: Um 20.12 Uhr war es so weit: Sophie kündigte sich mit einem Gewicht von 3570 Gramm und 51 Zentimeter groß an.

Brian hatte mit 3380 Gramm und 51 Zentimetern bereits um 2.14 Uhr vorgelegt, als seine Mutter Kathrin Horstkötter ihn zur Welt brachte. Für die Beckumerin war es wie für die Hammerin bereits das dritte Kind. Kimberly Maxwell ließ sich mit Amy Lynn bis zum Neujahrsmorgen Zeit. Auch für die Ahlenerin ist es bereits das dritte Kind, das 3378 Gramm auf die Waage bringt und 49 Zentimeter misst.

Wir sind eigene Wege gegangen.

Dr. Markus Gantert

Um zu gewährleisten, dass die Väter wie üblich dabei sein durften, hat die Frauenklinik des St.-Franziskus-Hospitals ein spezielles Hygienekonzept entwickelt. „Wir sind eigene Wege gegangen“, unterstrich Chefarzt Dr. Markus Gantert . Allerdings seien unter Corona-Bedingungen einige Beschränkungen notwendig. „Wir haben die Besuche eingeschränkt“, sagte Gantert. Mit der Folge, dass die Geschwisterkinder und Anverwandte bislang den Nachwuchs noch nicht gesehen haben. Aber das wird dann spätestens bei der Rückkehr nach Hause am Samstag nachgeholt.

Das Hygienekonzept habe sich bewährt, freut sich Gantert. Trotz einiger Corona-Erkrankungen bei Patientinnen sei es gelungen, das Personal virusfrei zu halten.

1050 Geburten, 1061 Kinder, 22 Zwillinge

Mit 1050 Geburten und 1061 Kindern – 22 Zwillinge – hat die Geburtsklinik zum vierten Mal in diesem Jahrtausend die magische Marke von 1000 Kindern übertroffen. „Wir wollen aber noch besser werden“, gibt Gantert als Zielmarke aus. Dazu nimmt die Klinik seit Ende 2019 an dem Zertifizierungsprozess „Babyfreundliches Krankenhaus“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) teil, von dem Gantert hofft, dass er im Laufe des Jahres erfolgreich abgeschlossen werden kann. Es gibt im Umkreis nicht so viele Kliniken mit diesem Prädikat. Die nächstgelegene Geburtshilfe mit der WHO-Auszeichnung ist das Uniklinikum Münster.

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