„Holtergeister“
Mahnwache wird fortgesetzt

Ahlen -

Die kleine Initiativgruppe kämpft weiter – für den Erhalt des Hauses Holtermann am Markt.

Donnerstag, 14.01.2021, 13:10 Uhr
Zwei Grablichter vorm Haus Holtermann sollen zeigen, dass die „Holtergeister“ auch im Lockdown nicht von ihrem Anliegen ablassen.
Zwei Grablichter vorm Haus Holtermann sollen zeigen, dass die „Holtergeister“ auch im Lockdown nicht von ihrem Anliegen ablassen. Foto: privat

Zwei Kerzen vor dem Haus Holtermann erinnern daran, dass am 13. Januar eine weitere Mahnwache vor dem Haus abgehalten werden sollte. Aber wie schon die für den 23. Dezember geplante Mahnwache fiel auch dieser Termin dem Lockdown zum Opfer.

Dennoch ist es den „Holtergeistern“ – der kleinen Initiativgruppe um Silvia Sörensen und Jürgen Henke – wichtig, mit diesen Grablichtern symbolisch auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen: Haus Holtermann, „das Haus, das leben will“, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Blick zurück

Ein Blick zurück: Am 9. Dezember hatten die örtlichen Medien die Mahnwache vor dem Haus Holtermann begleitet. 250 Grabkerzen sollten die 250 000 Euro für die Finanzierung einer Machbarkeitsstudie symbolisieren, die dem jetzigen Besitzer des Ensembles zugute komme, so die „Holtergeister“ in ihrer Pressemitteilung. Dabei habe die Erfahrung der vergangenen Jahre gezeigt, dass jegliche Vorstöße in die Richtung des Besitzers wie auch seine Versprechungen einer Renovierung Anfang 2019 ins Leere gelaufen seien.

Erhaltungsmaßnahmen nicht in Sicht

Die Gruppe der Mahner vermutet, dass weitere Erhaltungs- und Renovierungsmaßnahmen auf lange Sicht nicht zu erwarten seien. Denn der Eigentümer habe inzwischen von der Machbarkeitsstudie Abstand genommen.

So wollen die „Holtergeister“ weitermachen und kreative Schritte planen, das Denkmal und ursprüngliche Kleinod am Marktplatz nicht aus dem Blick geraten zu lassen.

Sobald die Zeiten es wieder zulassen, wollen sie sich vor dem Haus Holtermann mit gebotenem Abstand zueinander, aber mit großer emotionaler Nähe zum alten Haus versammeln und das tun, was ihnen am Herzen liegt: weiter und unablässig anmahnen, das Haus zu retten.

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