Informationen zu Corona-Impfung
3915 Ahlener über 80 bekommen Post

Ahlen -

Ab dem 25. Januar können sich auch alle Ahlener, die 80 Jahre oder älter sind, zur Corona-Schutzimpfung anmelden. Wie das funktioniert, erfahren sie in Kürze.

Freitag, 15.01.2021, 14:00 Uhr
Zur Corona-Schutzimpfung können sich auch alle Ahlener, die bis zum 31. Januar das 80. Lebensjahr vollendet haben, demnächst anmelden.
Zur Corona-Schutzimpfung können sich auch alle Ahlener, die bis zum 31. Januar das 80. Lebensjahr vollendet haben, demnächst anmelden. Foto: Ulrich Gösmann

Vor zwei Wochen hatte ihr Ministerpräsident Armin Laschet mit einem persönlichen Schreiben zum 113. Geburtstag gratuliert, denn Hazno Dülek ist vermutlich die älteste Einwohnerin Nordrhein-Westfalens. In wenigen Tagen wird sie auch noch einen Brief von Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann bekommen. Kein nachträglicher Glückwunsch allerdings, sondern die Mitteilung, dass die Ahlenerin ab dem 25. Januar ei­nen Termin für ihre Corona-Schutzimpfung vereinbaren kann. Laumanns Unterschrift ist nur ein Faksimile, und die Post kommt auch nicht aus Düsseldorf. Absender ist die Stadt.

Zwar hat der Kreis Warendorf auch bei der zweiten Phase der Impfkampagne, in der nun alle Über-80-Jährigen an die Reihe kommen, organisatorisch den Hut auf, er verfügt aber über kein ei­genes Melderegister. „Wir sind auf die Unterstützung der Kommunen angewiesen“, sagt Pressesprecher Thomas Fromme. Also wurde bei ei­ner Telefonkonferenz des Landrats mit den Bürgermeistern verabredet, dass die Rathäuser den Versand der Infobriefe übernehmen.

Wir sind auf die Unterstützung der Kommunen angewiesen.

Kreissprecher Thomas Fromme

Das findet auch die Leiterin der Ahlener Rechts- und Ordnungsabteilung, Gabriele Hoffmann , sinnvoll. „So müssen wir die Daten nicht erst hin und her schicken.“ Der Druck sei auch „kein Hexenwerk“, die Auflage im Vergleich etwa zu den 40 000 Benachrichtigungen, die zur jüngsten Kommunalwahl verschickt wurden, gering.

Impfen lassen können sich in NRW ab dem 1. Februar alle, die vor dem 31. Januar 1941 geboren wurden, die also heute schon 80 sind oder in diesem Monat noch werden. Das sind in Ahlen – Stand 13. Januar – 3915 Menschen, deren Adressen sich laut Gabriele Hoffmann pro­blemlos „auf Knopfdruck“ aus dem Melderegister „ziehen“ ließen. Die Zahl könne sich noch geringfügig ändern, „wenn jemand wegzieht oder verstirbt“.

Noch nicht endgültig geklärt ist, ob auch die Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen angeschrieben werden sollen, die in ihrer Mehrzahl bereits in den letzten zwei Wochen geimpft worden sind. Gabriele Hoffmann plädiert dafür, denn diesen Personenkreis herauszufiltern, wäre erstens doch ziemlich aufwendig. Und zweitens gebe es durchaus ja auch einige Heimbewohner, die das Impfangebot bisher nicht in Anspruch genommen haben und die man auf diese Weise vielleicht noch dafür gewinnen könnte.

Ergänzt wird der Laumann-Brief vom Kreis mit Informationen zur Erreichbarkeit des Impfzentrums in Ennigerloh, das am 1. Februar seinen Betrieb aufnehmen soll.

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