Schullandheim Winterberg
70 Prozent weniger Übernachtungen

Ahlen / Winterberg -

Das Jahr 2020 brachte dem Ahlener Schullandheim einen harten Einbruch. Wann der Trägerverein in diesem Jahr wieder durchstarten kann? Unklar.

Samstag, 23.01.2021, 05:42 Uhr aktualisiert: 23.01.2021, 05:50 Uhr
„Haus Ahlen“ im Schnee: Die perfekten Bedingungen für Wintersport und Wanderausflüge können nicht genutzt werden.
„Haus Ahlen“ im Schnee: Die perfekten Bedingungen für Wintersport und Wanderausflüge können nicht genutzt werden. Foto: Christian Wolff

Ein malerisches Bild gibt derzeit das Schullandheim ab. Weitere Schneefälle, die sich für die kommenden Tage in Winterberg ankündigen, bringen „Haus Ahlen“ und seinem Umfeld dann noch dichtere weiße „Zuckerhauben“, aber mit Sicherheit keine Gäste.

Wann Schulklassen, Vereine oder andere touristische Gruppen wieder in die beliebte Unterkunft einziehen dürfen, weiß in Coronazeiten niemand. „Wir hatten 2020 gut 70 Prozent weniger Übernachtungen als üblich“, sagt Silke Schneider , stellvertretende Vorsitzende des Trägervereins.

Polizei-Einsatz in Winterberg

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  • Trotz eines weit reichenden Betretungsverbots sind auch am Sonntag wieder viele Tagesausflügler nach Winterberg im verschneiten Sauerland gefahren. 

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  • Die Polizei riegelte daraufhin wichtige Zufahrtsstraßen ab.

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  • Es komme jetzt praktisch niemand mehr rein, sagte eine Sprecherin der Stadt Winterberg.

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  • Polizisten und eine Mitarbeiterin des Ordnungsamtes stehen auf einer Piste im Skigebiet in Winterberg.

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  • Nach dem großen Andrang in den letzten Tagen sind die Pisten und Parkplätze nun gesperrt, die Zufahrt ist dicht.

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  •  Die Sperrungen am Sonntag führten den Angaben zufolge teilweise zu einer Verlagerung des Wintersports in angrenzende Gebiete.

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Zuversichtlich stimmt sie der unverminderte Rückhalt von Sponsoren, zu denen nicht nur große Unternehmen, sondern auch viele Privatleute zählen.„Dank der positiven Entscheidung des Rates bekommt der Verein unverändert eine Unterstützung durch die Stadt.“ Laufende Kosten seien durch die schnelle Beantragung der Soforthilfe beim ersten Lockdown sowie einen Zuschuss aus dem Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend bezahlt worden. „Durch die Kurzarbeiterregelung konnten wir auch das Personal bis jetzt halten.“

Regelmäßige Kontrollbesuche

Ganz verwaist ist das Schullandheim in diesen schweren Zeiten nicht: Regelmäßig fahren ehrenamtliche Helfer des Trägervereins nach Winterberg, um die Leitungen zum Schutz vor Legionellenbildung zu spülen oder kleinere Reparaturen vorzunehmen. (Weiterer Bericht folgt.)

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