Fassadenprogramm
Der Südosten wird noch schöner

Ahlen -

Das Stadtteilbüro wirbt bei Eigentümern dafür, mit Fördermitteln das Erscheinungsbild ihrer Häuser aufzufrischen.

Sonntag, 24.01.2021, 13:12 Uhr aktualisiert: 24.01.2021, 14:52 Uhr
Unterschied: links ohne, rechts mit Fassadenprogramm.
Unterschied: links ohne, rechts mit Fassadenprogramm. Foto: Stadtteilbüro

Der Ahlener Südosten mit dem Kerngebiet der Bergarbeiterkolonie soll noch schöner werden, denn die Gebäudefassaden können nun eine Unterstützung beim „Facelifting und mehr“ erhalten. Das Ziel ist es, das Stadtbild aufzuwerten und zu verschönern und private Investitionen der Eigentümer in den Stadtteil zu unterstützen. „Wir sind im letzten Jahr mit dem Programm gestartet, fünf Projekte sind schon fertig“, berichtet Karina Krzewina , Quartiersmanagerin des Stadtteilbüros, die im vergangenen Jahr 50 Anfragen zu bearbeiten hatte.

Bund, Land und Stadt beteiligt

Das Programm ist ein Projekt aus dem Integrierten Handlungskonzept, das vom Rat beschlossen wurde und aus dem Bund-Länder-Programm Soziale Stadt und von der Stadt Ahlen gefördert wird. Die Antragstellung läuft über die Koordinationsstelle Stadtteilbüro am Glückaufplatz.

„Das Programm kann auch 2021 weiter in Anspruch genommen werden“, wirbt der Leiter des Stadtteilbüros Hermann Huerkamp : „Gerade Anfang des Jahres werden vielleicht bauliche Maßnahmen geplant.“

Gerade Anfang des Jahres werden vielleicht bauliche Maßnahmen geplant.

Hermann Huerkamp, Leiter des Stadtteilbüros

Benötigt werden im Wesentlichen der ausgefüllte Antrag und drei vergleichbare Angebote über die Kosten in Form von Kostenvoranschlägen. Dann geht das Stadtteilbüro in eine Vorprüfung und gibt die Unterlagen zur Stadt Ahlen als Bewilligungsbehörde weiter. Die Unterlagen findet man online, aber natürlich ist eine telefonische Beratung unter der Nummer 70 21 49 im Stadtteilbüro möglich. Die Unterlagen wie Flyer, Richtlinien und Programm werden dann zugeschickt. Die finanzielle Unterstützung von Maßnahmen sieht einen maximalen Zuschuss von 50 Prozent der förderfähig anerkannten Kosten zu, wobei diese Kosten pro Quadratmeter maximal bei 48 Euro liegen.“ Wenn die Sanierunswilligen im Kostenrahmen bleiben, bekommen sie die Hälfte gefördert. Das, so Hermann Huerkamp, sei lukrativ und sorge sicherlich dafür, dass in den nächsten Jahren das Straßenbild im Ostenstadtteil und nicht nur in der Kolonie aufgewertet wird.

Identifikation mit dem Quartier

Durch das Fassadenprogramm soll die Wohn- und Lebensqualität im Stadtteil deutlich verbessert und die Identifikation mit dem Quartier gestärkt werden – ähnlich wie im Ahlener Süden, wo mehr als 30 Häuser in drei Jahren gefördert werden konnten, wie Karina Krzewina zurückblickt.

 

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7781533?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F
Nachrichten-Ticker