Neues Vereinsheim an der Südenkampfbahn
Im Juli starten die Bauarbeiten

Ahlen -

Im Sommer soll Baustart sein. Doch die Vorarbeiten für den Neubau des Vereinsheims an der Südenkampfbahn mit integrierter Tribüne laufen bereits. Florian Schmeing, Leiter des Zentralen Gebäudemanagements der Stadt, stellte das Vorhaben vor.

Montag, 01.02.2021, 05:41 Uhr aktualisiert: 01.02.2021, 05:51 Uhr
Seit dem 2. November 2020 sind die Anlagen der Südenkampfbahn für den Vereins- und Breitensport gesperrt. Ungeachtet dessen gehen die Neubaupläne für Tribüne und Vereinsheim weiter, damit die Arbeiten im Juli starten können, wie ZGM-Leiter Florian Schmeing im Sport- und Freizeitausschuss berichtete.
Seit dem 2. November 2020 sind die Anlagen der Südenkampfbahn für den Vereins- und Breitensport gesperrt. Ungeachtet dessen gehen die Neubaupläne für Tribüne und Vereinsheim weiter, damit die Arbeiten im Juli starten können, wie ZGM-Leiter Florian Schmeing im Sport- und Freizeitausschuss berichtete. Foto: Christian Wolff

Der Bauantrag ist eingereicht. Mit der Grünentfernung und dem Rückbau des temporären Vordachs gibt es in diesen Tagen erste sichtbare Zeichen für den Neubau des Vereinsheims an der Südenkampfbahn, der nach Angaben der Stadtverwaltung bis Ende 2022 abgeschlossen sein soll.

Im Sport- und Freizeitausschuss gab Florian Schmeing , Leiter des Zentralen Gebäudemanagements (ZGM), einen Überblick zu Zahlen und Zeitrahmen. „Wir schreiben diese Maßnahme europaweit aus“, sagte er. Nach den Vergaben sei der Baubeginn für diesen Juli vorgesehen.

Das jetzige Vereinsheim, das aktuell als Treffpunkt der FSG Ahlen dient, wurde im Jahr 1958 gebaut und ist seit längerem in einem desolaten Zustand. Schon mehrfach war das im Fachausschuss ein Thema. Die vorhandene Tribüne wurde 1989 errichtet. Deren Dach war ebenfalls baufällig und wurde bereits entfernt. „Als temporäre Lösung wurde damals ein Vordach durch die Schreiner des ZGM errichtet“, blickte Schmeing zurück.

Altbau stammt aus dem Jahr 1958

Wie der eingeschossige Massivbau mit integrierter Tribüne aussehen soll, der die abgängigen Bauten ersetzt, erfuhren die Mitglieder des Sportausschusses durch eine erste Visualisierung, wobei sicher die eine oder andere Stelle noch modifiziert wird, wie es von Seiten der Verwaltung heißt. Das Gebäude erhält ein Flachdach und eine Nutzfläche von 540 Quadratmetern. Der multifunktionale Besprechungsraum mit Terrasse bildet den Kern, um den sich vier Umkleiden mit Duschanlagen und WC, zwei Umkleiden mit Dusche und WC für Schiedsrichter, Krankenzimmer, zwei Gäste-WCs und ein barrierefreies WC gruppieren. Ein zusätzliches Materiallager, das auch von außen zugänglich ist, schließt sich an.

„Da das Ganze generell als Neubauvorhaben eingestuft wird, haben wir keinen Bestandsschutz“, erklärte Florian Schmeing. Das bedeute, dass die Einhaltung notwendiger Vorgaben zum Schallschutz und Führen eines Stellplatznachweises – 30 Plätze, geschützt durch einen Ballfangzaun – zwingend umzusetzen seien. „Werktags muss um 22 Uhr Ruhe herrschen, eine Fremdvermietung ist nicht möglich.“ Sollte eine Veranstaltung doch mal länger dauern, müsse sie zuvor genehmigt werden, so der ZGM-Leiter. Die Anzahl der Sonntagsspiele in der schutzbedürftigen Ruhezeit sei auf 18 pro Jahr zu begrenzen. Sonntags dürfen maximal 100 Zuschauer die Südenkampfbahn besuchen.

Im Plan: Neubau des Vereinsheims an der Südenkampfbahn.

Im Plan: Neubau des Vereinsheims an der Südenkampfbahn. Foto: Architekten Krych Tombrock

„Der Kunstrasenplatz wird erst nach Fertigstellung der Baumaßnahme erneuert“, kündigte Schmeing an. Während der Bauarbeiten gibt es für Sportler eine Alternativnutzung der Umkleidebereiche mit Duschen in der Turnhalle der ehemaligen Mammutschule. Zusätzlich werden laut Schmeing drei Container im Bereich der Toranlage mit Umkleide, Dusche und Toiletten – zwei Container für die Mannschaften, ein Container für den Schiedsrichter – aufgestellt.

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