Fritz-Winter-Gesamtschule
Katalog voller Erinnerungen

Ahlen -

Die übliche Ausstellung der Zehner-Kunstklasse fiel der Pandemie zum Opfer. Gut, dass Lehrer Caspar Walbeck eine kreative Idee hatte.

Montag, 01.02.2021, 15:33 Uhr
Kunstlehrer Caspar Walbeck präsentiert die druckfrischen Kataloge, die nun per Post an die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Kunstklasse versendet werden
Kunstlehrer Caspar Walbeck präsentiert die druckfrischen Kataloge, die nun per Post an die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Kunstklasse versendet werden Foto: Fritz-Winter-Gesamtschule

Kunstkatalog statt Kunstausstellung: Mit einer 52 Seiten starken Sammlung von Bildern, Fotos und Erinnerungen blickt die Fritz-Winter-Gesamtschule auf die Schulzeit der Kunstklasse des jüngsten Zehnerjahrgangs zurück.

Lehrer wurde aktiv

Erstellt hat den Rückblick auf die gemeinsame Schulzeit Kunst- und Klassenlehrer Caspar Walbeck. „Eigentlich machen wir ja immer im Kunstmuseum eine Abschlussausstellung mit der jeweiligen Zehner-Kunstklasse. Wie aber können wir den vielen tollen Arbeiten und ihren Urheberinnen und Urhebern gerecht werden, wenn die Museumstüren geschlossen bleiben müssen?“, hat sich Caspar Walbeck gefragt. So sei die Idee mit dem Abschlusskatalog entstanden.

Das Schönste bei der Arbeit war für mich, die gemeinsamen Jahre ... selbst Revue passieren zu lassen.

Kunstlehrer Caspar Walbeck

Die pädagogischen Mitarbeiterinnen des Kunstmuseums Dagmar Schmidt und Alexandra Dolezych, die die Klasse bei ihren Besuchen dort über Jahre begleitet haben, waren sofort begeistert und steuerten Abschiedsgrüße bei. Martina Padberg, die künstlerische Leiterin des Museums, schrieb ein Grußwort.

Nachvollziehen lässt sich im Katalog der persönliche und künstlerische Werdegang der Schülerinnen und Schüler in der Kunstklasse von der fünften bis in die zehnte Jahrgangsstufe. Neben Bildern ihrer Kunstarbeiten gibt es auch für jedes Jahr Fotos und Eindrücke von gemeinsamen Fahrten oder Museumsbesuchen. „Dass diese aus der Not geborene Idee des Abschlusskatalogs letztlich zu einer so umfangreichen Publikation werden würde, hätte ich nicht gedacht“, so Caspar Walbeck. Ohne Schulleiter Alois Brinkkötter, der sich um die finanzielle Seite des Drucks gekümmert habe, wäre der Katalog in dieser Form auch nicht möglich gewesen.

Persönliche Erinnerungen

„Das Schönste bei der Arbeit war für mich, die gemeinsamen Jahre mit meiner Kunstklasse und meiner Co-Klassenlehrerin Stephanie Rosentreter selbst Revue passieren zu lassen“, so Caspar Walbeck abschließend: „Und ich hoffe natürlich, dass das Ergebnis nun auch für die ehemaligen Schülerinnen und Schüler ein Anlass ist, die eigenen, ganz persönlichen Erinnerungen an ihre Kunstklasse lebendig zu halten.“

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