Initiative Hansastraße
Wann wird‘s was mit der Einbahnstraße?

Ahlen -

Über 250 Unterschriften waren zusammengekommen: Eine Initiative aus Kaufleuten und Stadtteilbüro sähe die Hansastraße gerne als Einbahnstraße. Die Beteiligten wollen jetzt wissen, wie es weitergeht.

Dienstag, 02.02.2021, 14:28 Uhr
Mit dem Plakat hat die Initiative für sich geworben.
Mit dem Plakat hat die Initiative für sich geworben. Foto: Stadtteilbüro

Auf Initiative der Anwohner und der Kaufmannschaft der Hansastraße wurde war bereits vor Monaten über das Stadtteilbüro eine Unterschriftenaktion zur Einbahnstraße angeregt worden. Hintergrund der Aktion im Juli war vor allem der zunehmende Verkehr auf dem oberen Teilstück der Straße. „Die Straße wird zu bestimmten Zeiten immer chaotischer, viele Autos, ständiges falsches Parken. Die Straße ist nicht so breit, dass der Verkehr ruhig fließen kann und dass Fußgänger und Radfahrer sich sicher fühlen“, stimmten die Geschäftsleute der Hansastraße mit dem Leiter des Stadtteilbüros Hermann Huerkamp überein.

Die Straße wird zu bestimmten Zeiten immer chaotischer.

Hermann Huerkamp

Bekanntermaßen soll die Straße nach den Bauprojekten wie Hansahochhaus und ASB-Kindergarten des Arbeiter-Samariter-Bunds neu konzeptioniert werden. Da dies sicherlich noch dauern werde, so das Stadtteilbüro, strebe man eine Sofortlösung an. Zu bestimmten Zeiten – beim Wochenmarkt am Dienstag und Freitag oder auch am Samstagmorgen – komme der Verkehr teilweise zum Erliegen, Falschparken sei an der Tagesordnung. Der Verkehr könne durch eine Einbahnstraßenregelung beruhigt und die Straße sicherer werden, so Hermann Huerkamp. Das sollte mit einfachen Mitteln ausprobiert werden können.

Die Maßnahme betreffe vor allem das Teilstück zwischen Hansakreisel und Einmündung Keplerstraße/Wichernstraße. Die Straße sei zu schmal, um den beidseitigen Verkehr von Lkw, Autos, Radfahrern und Fußgängern zu bewältigen. Das häufige verkehrswidrige Parken erschwere die Situation. Hinzu komme, dass beide Fußwege sehr schmal und zum Teil mit Waren einiger Geschäfte belegt seien.

Ausschuss für öffentliche Anregungen

Die Unterschriftenaktion lief in Geschäften an der Hansastraße. Innerhalb von 14 Tagen gab es mehr als 250 Unterschriften und die Unterzeichner fragen sich nun, was aus der Initiative geworden ist. Das Stadtteilbüro hatte die Unterschriften an die zuständigen Stellen der Stadtverwaltung und an den Ausschuss für öffentliche Anregungen weitergereicht, aber bislang keine Resonanz erfahren.

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