„Lackaffen“ sprayen in Ahlen
Ein Denkmal für das Fringsen

Ahlen -

Ein meterhohes Kunstwerk entsteht zurzeit an der Beckumer Straße. An der Stelle, an der einst das Fringsen erlaubt war, erinnert das Graffito aus den Spraydosen der „Lackaffen“ an den sogenannten Kohlenklau im Eiswinter 1946/47. Von Peter Schniederjürgen
Mittwoch, 03.03.2021, 18:37 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 03.03.2021, 18:37 Uhr
Dr. Josef Gödde (v.) hat ein großes Graffito in Auftrag gegeben. Es soll an den Kohlenklau und das Ahlener Programm der CDU erinnern.
Dr. Josef Gödde (v.) hat ein großes Graffito in Auftrag gegeben. Es soll an den Kohlenklau und das Ahlener Programm der CDU erinnern. Foto: Peter Schniederjürgen
Wer kennt heute noch das Wort Fringsen? Das fragte sich auch Dr. Josef Gödde, als er an den nahenden Jahrestag des Ahlener Programms der CDU dachte. Dieses Wort geht zurück auf die berühmte Silvesteransprache des legendären Kardinals Josef Frings im Eiswinter 1946/47, in der er den Kohlenklau rechtfertigte und aus kirchlicher Sicht erlaubte. Das Fringsen ging für „Mundraub“ in die Sprache ein.
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