Antrag bewilligt
Lunch Club freut sich über Tablets

Ahlen -

Fünf iPads bekommt das Kinderrestaurant Lunch Club aus dem Stadtteiletat.

Freitag, 05.03.2021, 11:07 Uhr
Alois Brinkkötter (l.) und Hermann Huerkamp (r.) übergaben die iPads an Frederik Krabbe.
Alois Brinkkötter (l.) und Hermann Huerkamp (r.) übergaben die iPads an Frederik Krabbe. Foto: Stadtteilbüro

Der Stadtteiletat hat die Aufgabe die soziale Infrastruktur im Ahlener Osten zu stärken. Dieser Etat wurde vom Stadtteilbüro ausgeschrieben und die Anträge werden vom Stadtteilbeirat, einem 15-köpfigen Gremium, beraten und bewilligt. Der Lunch Club als offene Kinder- und Jugendeinrichtung im Quartier hatte den ersten Antrag zum Stadtteiletat gestellt. Und der wurde auch prompt bewilligt.

In der Zeit der Pandemie sei es dem Lunch Club gelungen, sein Angebot, wie gesundes Essen, Lernunterstützung und Freizeitangebote aufrechtzuerhalten, wie Leiter Frederik Krabbe berichtete. Die Einrichtung habe Kontakt zu über 50 Kindern und Jugendlichen aus 32 Familien aus dem Stadtteil. Im Lockdown sei aber deutlich geworden, dass viele Familien nur unzureichend digital erreicht werden könnten und dass auch das schulische Distanzlernen verbessert werden muss. „Bei einigen Familien fehlen adäquate Endgeräte“, so Frederik Krabbe, der das Projekt begleitet, „und in vielen Fällen auch das Know-how damit umzugehen.“

So wurde der Antrag auf fünf iPads gestellt, die an die Familien ausgeliehen werden können. „Die Geräte bleiben im Eigentum des Trägers,“ erläuterte Hermann Huerkamp, Geschäftsführer des Stadtteilforums, „damit die Kinder und Jugendlichen eine kompetente Unterstützung aus dem Team des Lunch Clubs erfahren.“

„Wir unterstützen dieses Projekt gern, da es sinnvoll ist, in die Bildung unserer Kinder zu investieren“, stellte Alois Brinkkötter als Vorsitzender des Stadtteilforums fest: „Im Beirat fiel die Unterstützung einstimmig aus, das spricht für das Projekt.“ Brinkkötter bedankte sich für das große Engagement des Lunch Clubs.

Der Stadtteilbeirat ist ein Gremium, das die aktive Mitgestaltung im Stadtteil vorantreibt und das bürgerschaftliche Engagement stärkt. Weitere Anträge auf Unterstützung können im Stadtteilbüro am Glückaufplatz gestellt werden.

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