Verein für Städtepartnerschaft
Teltower planen Ahlen-Besuch

Ahlen -

Coronazeiten sind auch für Städtepartner schwierig. Aber der Verein für Städtepartnerschaft hofft, dass dieses Jahr wieder Treffen möglich sind.

Montag, 08.03.2021, 12:44 Uhr aktualisiert: 08.03.2021, 12:50 Uhr
Teltow soll im Oktober das Ziel sein. Die Fahrt nach Differdingen ist in diesem Jahr
Teltow soll im Oktober das Ziel sein. Die Fahrt nach Differdingen ist in diesem Jahr Foto: Stadt Ahlen

Der Lockdown trifft die Städtepartnerschaften hart. Schüleraustausche, Sportveranstaltungen, Bürgerbegegnungen können nicht durchgeführt werden. Die letzte Fahrt des Städtepartnerschaftsvereins in eine Partnerstadt fand Anfang Oktober 2020 nach Penzberg statt. Im Moment ist auch an Einzelbesuchen nicht zu denken. Lediglich einige Künstler aus Teltow waren in Ahlen, um die Ausstellung „Gemeinsam stark“ (unsere Zeitung berichtete) vorzubereiten. Sie wurden von den Vorstandsmitgliedern des Vereins begrüßt. Ein gemeinsames Essen oder eine Vorbesprechung waren aber nicht durchführbar.

30-jährige Partnerschaft

Die Ausstellung wird der offizielle Auftakt zum 30-jährigen Partnerschaftsjubiläum von Teltow und Ahlen sein. Es ist eine zentrale Festveranstaltung am Platz der Städtepartnerschaften geplant, zu der die Ahlener Bevölkerung eingeladen ist. Die Teltower Gäste würden gerne zu Pfingsten nach Ahlen kommen und am Programm des Vereins teilnehmen. Vorgesehen und in Planung sind eine Bürgerfahrt des Vereins „Teltow ohne Grenzen“ und ein Gegenbesuch einer großen Ahlener Gruppe in Teltow. Die Ahlener führen eine Mehrtagesfahrt nach Teltow zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober durch. Auch hier wollen die Gastgeber ein abwechslungsreiches Programm bieten.

Letztendlich aber, so der Vereinsvorstand in einer Mitteilung, müsse der 22. März abgewartet werden, da an diesem Tag Entscheidungen über Veranstaltungen, Hotels, Reisen und Gastronomie getroffen werden sollen.

Die Planungen gestalten sich schwierig. Da die Fahrten jeweils mehrere Bundesländer tangieren, müssen verschiedene Regelungen im Reiseverkehr beachtet werden. Da es den Ländern nicht gelingt, sich zu einigen, müssen Busunternehmer einen Berg von Verordnungen mit sich führen, beachten und durchsetzen.

Eine vorgesehene Fahrt ins luxemburgische Differdingen kann in diesem Jahr nicht stattfinden. Der Verein steht im Kontakt mit den Verantwortlichen, aber es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich im grenzüberschreitenden Verkehr was ändert.

Zwei Fahrten nach Penzberg

In diesem Jahr sind noch zwei Fahrten nach Penzberg in Oberbayern vorgesehen und zwar im Juni und September. Ob sie durchgeführt werden können, hänge, so der Verein auch von der Impfgeschwindigkeit der Zentren und Ärzte ab.

In Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt (Awo) ist eine Fahrt nach Berlin geplant, die auch zum Besuch des Schöneberger Rathauses genutzt werden soll. Der Vorstand des Städtepartnerschaftsvereins bemüht sich, so gut wie möglich, den Kontakt mit den Partnerstädten aufrecht zu erhalten.

So haben sich der Verein und Einzelmitglieder als Paten an der Mahnblumenaktion in Penzberg beteiligt. Alle Verantwortlichen hoffen auf ein baldiges Ende der Beschränkungen. Bedanken möchte sich der Verein beim Busunternehmer, bei den Hotels und bei den Partnerstädten, ohne deren Unterstützung die Stornierungen aller vorgesehenen Veranstaltungen nicht kostenlos möglich gewesen wären.

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