Erstkommunion in St. Marien
Im „Homeoffice“ gut vorbereitet

Ahlen -

Erstkommunion im kleinen Kreis: Am „Weißen Sonntag“ empfingen in St. Marien die ersten sechs Kinder das Sakrament.

Sonntag, 11.04.2021, 15:38 Uhr
Mit Pfarrer Reinhard Kleinewiese feierten die ersten Kinder am „Weißen Sonntag“ ihre Erstkommunion in der Marienkirche: Benjamin Akkaya, Patrycja Kedzia, Darius Wulf, Ines Pesa, Marvin Molke und Christian Linnemann (v.l.).
Mit Pfarrer Reinhard Kleinewiese feierten die ersten Kinder am „Weißen Sonntag“ ihre Erstkommunion in der Marienkirche: Benjamin Akkaya, Patrycja Kedzia, Darius Wulf, Ines Pesa, Marvin Molke und Christian Linnemann (v.l.). Foto: Peter Schniederjürgen

Es war ein besonderer Tag unter ungewöhnlichen Umständen für Benjamin Akkaya , Patrycja Kedzia, Darius Wulf, Ines Pesa Marvin Molke, und Christian Linnemann. Die sechs Jungen und Mädchen empfingen am Sonntag in St. Marien ihre erste heilige Kommunion aus der Hand von Pfarrer Reinhard Kleinewiese. Das allerdings wie schon ihre Vorgänger im vergangenen Jahr unter strengen Corona-Abstandsregeln.

„So werden in unseren Kirchen grundsätzlich nicht mehr als sieben Kinder gleichzeitig die Kommunion bekommen“, sagt Pastoralreferent Ralf Peters . Er hat mit seinen Seelsorgerkollegen die Kommunionvorbereitung in den zurückliegenden Wochen geleitet. Ebenfalls ganz coronakonform, sprich digital oder im „Homeoffice“. „Dazu bekamen die Kinder ihre Aufgaben per WhatsApp und konnten sich, mit Abstand und zeitversetzt, andere Aufgaben in ihrer jeweiligen Kirche abholen“, berichtet Peters. Auch kleine Videos wurden gedreht, in denen die Kinder sich auf kreative Weise mit ihrem Glauben ausein­andersetzen konnten. Alles so altersgerecht und praxisnah wie möglich. So gab es gewissermaßen als Vorgeschmack auf das bevorstehende Ereignis Oblatenreste zum Kosten und dazu ein Filmchen über die Entstehung dieser hauchdünnen Scheiben aus dem ungesäuerten Brot. „So wollen wir einen greifbaren und für die Kids nachvollziehbaren Bezug zur Kommunion schaffen“, erklärte der Pastoralreferent.

Was sich vor Corona im überschaubaren Zeitraum um den „Weißen Sonntag“ abspielte, zieht sich der Pandemie geschuldet nun über den ganzen Sommer hin. Denn zu den Feiern in der Kirche kommen nun noch etliche Einzelkommunionen. „Die können in der Kirche, aber auch woanders stattfinden“, führt Peters aus. So haben allein Stadtpfarrer Dr. Ludger Kaulig und Pfarrer Willi Stroband über 30 solcher Termine. Diese Möglichkeit wird gern im heimischen Garten genutzt, da hier meist Platz für mehr als die im Innenraum erlaubten Gäste ist.

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