Lunch-Tüte statt Imbiss
Blutspender halten DRK die Treue

Ahlen -

Ein dickes Lob für „ihre“ Blutspenderinnen und Blutspender gab es jetzt von der Leiterin des Ahlener DRK-Blutspendedienstes, Waltraud Nolte: „Es ist einfach toll, wie uns trotz Corona die Treue gehalten wird.“

Sonntag, 11.04.2021, 17:30 Uhr
Eine Lunch-Tüte mit stärkenden Nahrungsmitteln und einem Getränk bekommen alle Spender mit auf den Heimweg.
Eine Lunch-Tüte mit stärkenden Nahrungsmitteln und einem Getränk bekommen alle Spender mit auf den Heimweg. Foto: Reinhard Baldauf

Am vergangenen Mittwoch kamen zu dem allmonatlichen Blutspendetermin im „Johannes-Baldauf-Haus“ 155 Spender. „Das sind deutlich mehr als sonst durchschnittlich zu einem Termin kommen“, erklärte Waltraud Nolte und ergänzte: „Darunter waren auch sechs Erstspender. Auf diese sind wir für die Zukunft angewiesen, da es eine Altersbegrenzung nach oben gibt.“ Alleine im vergangenen Jahr hatte es in Ahlen 275 Erstspender bei 3088 Spenderinnen und Spendern insgesamt gegeben.

Für die Spendetermine haben Waltraud Nolte und ihr Team ein spezielles Hygienekonzept erarbeitet. Auch das Essen nach der Blutabnahme im Haus entfällt. Dafür erhalten alle Spenderinnen und Spende eine Lunch-Tüte mit stärkenden Nahrungsmitteln und einem entsprechenden Getränk.

Warteschlange vor dem Eingang

Am Mittwoch ging es um 15 Uhr noch recht langsam los. Die ersten Spender kamen direkt von der Arbeit zum DRK-Heim. Im Laufe des Nachmittags steigerte sich die Zahl aber deutlich und am Abend warteten die Spender trotz niedriger Temperaturen geduldig vor dem Eingang. Aber alle, die auf den letzten Drücker kurz vor 20 Uhr kamen, konnten auch noch spenden. „Mein Dank gilt nicht nur unseren Spenderinnen und Spendern, sondern unserem Team, das normalerweise frische Stärkungen zubereitet und serviert. Ich hoffe, dass nach der Pandemie alle wieder dabei sind“, so Waltraud Nolte.

Corona hat für den Ahlener Blutspendedienst noch ein kleines Problem aufgeworfen. Aber: „Die Ehrungen der Blutspender mit einem gemeinsamen Abendessen werden nachgeholt“, versicherte DRK-Geschäftsführer Theo Budt. Dies werde geschehen, sobald es die Corona-Lage zulasse. Ob alle Spenderinnen und Spender doch noch gemeinsam ausgezeichnet werden können, müsse man dann sehen.

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