Elternbeiträge für Kitas
Betreuung darf kein Luxus sein

Ahlen -

Die Kitabeiträge, die Eltern in Ahlen bezahlen müssen, sind viel höher als beispielsweise beim Nachbarn Hamm. Den Mitgliedern des Jugendamtselternbeirat ist das ein Dorn im Auge. Von Martin Feldhaus
Donnerstag, 15.04.2021, 20:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.04.2021, 20:00 Uhr
Die Höhe der Elternbeiträge haben die Jugendamtselternbeiräte um Dagmar Huerkamp (l.) und Belgin Inderwiedenstraße (r.) im Blick.
Die Höhe der Elternbeiträge haben die Jugendamtselternbeiräte um Dagmar Huerkamp (l.) und Belgin Inderwiedenstraße (r.) im Blick. Foto: Martin Feldhaus
Wie hoch sollten die Elternbeiträge für die Kinderbetreuung sein? Und ist es politisch richtig, überhaupt Beiträge zu fordern? Fragen, die in Deutschland von Bundesland zu Bundesland und von Kommune zu Kommune unterschiedlich beantwortet werden. Während Rheinland-Pfalz die Elternbeiträge bereits abgeschafft hat, fehlt es in Nordrhein-Westfalen an einer einheitlichen Regelung: Die Höhe der Beiträge, Einkommensgrenzen oder auch Freibeträge variieren stark und sorgen für einen „kommunalen Flickenteppich“ entlang von Rhein und Ruhr. Welche konkreten Auswirkungen diese Uneinheitlichkeit hat, könnten demnächst auch der Kreis Warendorf und vor allem die Stadt Ahlen zu spüren bekommen. Deutliche Reduzierung beschlossen Denn die Nachbarstadt Hamm hat zum 1. August im Zuge des Familienentlastungs- und OGS-Stärkungspakts eine deutliche Reduzierung der Elternbeiträge beschlossen. Selbst der, der dort über ein jährliches Bruttoeinkommen von mehr als 109 000 Euro verfügt, zahlt künftig nur noch 150 Euro monatlich für die Betreuung des Nachwuchses (unter drei Jahre) in einer Kindertageseinrichtung oder dem Offenen Ganztag.
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