Dritte Themenwoche
Fuß- und Radwege bewerten

Ahlen -

In der dritten Runde der Bürgerbeteiligung zum neuen Mobilitätskonzept, die Montag startet, geht es diesmal um Fußgänger und Radfahrer. Angedachte Maßnahmen warten dann auf Bewertung.

Freitag, 23.04.2021, 15:30 Uhr
Ab Montag können die Bürgerinnen und Bürger online bewerten, welche der geplanten Maßnahmen zur Verbesserung des Fuß- und Radverkehrs ihrer Meinung nach am nötigsten sind.
Ab Montag können die Bürgerinnen und Bürger online bewerten, welche der geplanten Maßnahmen zur Verbesserung des Fuß- und Radverkehrs ihrer Meinung nach am nötigsten sind. Foto: Stadt Ahlen

Die dritte Themenwoche zum Mobilitätskonzept der Stadt Ahlen beginnt am Montag (26. April) im Internet. Bis zum 2. Mai bewerten Bürgerinnen und Bürger Maßnahmen, die den Stellenwert und die verkehrliche Situation für den Fuß- und den Radverkehr verbessern sollen.

Zuletzt hatte die Stadt im Fahrradklimatest mit einem im Vergleich guten Ergebnis im Land abgeschnitten. Fahrradfahren soll Spaß machen und helfen, das Auto immer öfter in der Garage stehen zu lassen. Immer mehr Ahlener lassen die Verkaufszahlen von E-Bikes, Lastenrädern und elektrischen Dreirädern steigen.

Sicherheit im Straßenraum

„Damit gehen höhere Geschwindigkeiten und größere Wegelängen einher“, bemerkt Stadtplanerin Angelika Schöning . In den Blick geraten damit Wegeführungen, Ampelanlagen und die Sicherheit im Straßenraum.

Nicht zu vernachlässigen ist auch der Fußverkehr. „Vielen Menschen ist oftmals gar nicht bewusst, wie häufig und wie viele Wege sie im Alltag zu Fuß zurücklegen“, sagt Angelika Schöning: vom Parkplatz zum Ziel in der Innenstadt, zum kleinen Einkauf um die Ecke oder zum Nachbarn. Insbesondere die Schwächsten – Kinder und Senioren, körperlich eingeschränkte Menschen, aber auch Menschen ohne Auto – legen viele Wege zu Fuß zurück. „Und nicht zu vergessen diejenigen, die mit dem Hund spazieren gehen oder einfach mal an die frische Luft wollen.“

Die Wege haben weder Stolperfallen noch gefährliche Querungsstellen.

Angelika Schöning

„Nahmobilität“ heißt damit das Thema dieser Beteiligungswoche. Gemeint ist damit alles, was zu Fuß und mit dem Fahrrad im Nahbereich von fünf Kilometern unternommen wird. Bedarf besteht an barrierefreien Verkehrsflächen, ohne Fremdparker und Hindernisse.

Im besten Falle sieht das für Angelika Schöning so aus: „Die Wege haben weder Stolperfallen noch gefährliche Querungsstellen, und Rad- und Fußverkehr sind strikt voneinandergetrennt.“ Ebenso gehört ein ausreichendes und qualitativ gutes Angebot von Anlagen dazu, an denen Fahrräder sicher abgestellt werden können. Elementar sind komfortable Radwege und sichere Führungen im Straßenraum auf direktem Weg ohne Umwege. Der Entwurf zum Mobilitätskonzept sieht auch vor, dass Radwege besser befahrbar werden, etwa durch besondere Pflasterungen und Fahrradbordsteine an den Grundstückszufahrten.

Noch bis Sonntag (25. April) sind alle Ahlenerinnen und Ahlener eingeladen, zum Bereich „Verknüpfung der Verkehrsarten“ Vorschläge zu priorisieren.

 

Auf der städtischen Aktionshomepage mobilitaet-ahlen.de werden nacheinander verschiedene Themenfelder diskutiert: bis 25. April Verknüpfung der Verkehrsarten, vom 26. April bis 2. Mai Fuß- und Radverkehr und vom 3. bis 9. Mai Verkehrssicherheit

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7931907?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F
Nachrichten-Ticker