Open-Air-Kommunion
Geborgen unter Gottes Schirm

Vorhelm -

Die Erstkommunion ist für die Kinder immer eine große Sache. Noch besonderer wird das Ereignis, wenn es unter freiem Himmel stattfindet.

Sonntag, 02.05.2021, 14:45 Uhr aktualisiert: 02.05.2021, 16:16 Uhr
Die Vorhelmer Kommunionkinder erlebten eine feierliche Open-Air-Messe.
Die Vorhelmer Kommunionkinder erlebten eine feierliche Open-Air-Messe. Foto: Hubert Kemper

„Geborgen unter Gottes Schirm“ lautete das Motto der Kommunion in der St.-Pankratius-Gemeinde. Das Sakrament wurde den Mädchen und Jungen am Sonntag unter einem ganz realen Fallschirm auf dem Hof Averberg feierlich durch Pfarrer Michael Kroes erteilt.

„Wir haben das detailliert mit dem Ordnungsamt abgesprochen und alles genau festgelegt“, erklärte Gitte Lüring , Sprecherin des ­Koki-Teams zum Ablauf. Das Kommunionkinder-Team habe sich dementsprechend nicht nur mit der Organisation der Messe befasst.

Enorm viel zu klären

Dabei sei allein dafür schon enorm viel zu klären gewesen. Wie viele Personen sitzen in welchen Abständen? Wie ist das mit der Musik? Kann draußen gesungen werden? Diese Fragen und mehr mussten vor der Kommunionmesse unter freiem Himmel beantwortet werden. Ein gewaltiger administrativer Aufwand zum ohnehin komplexen theologischen Teil des Sakraments. Doch das Koki-Team hat die Herausforderung angenommen und gemeistert.

Pfarrer Michael Kroes zelebrierte die Open-Air-Messe auf Hof Averberg.

Pfarrer Michael Kroes zelebrierte die Open-Air-Messe auf Hof Averberg. Foto: Peter Schniederjürgen

So erlebten die Kinder und ihre Familie eine zwar sehr kühle Messe, dafür aber auch eine, die in jedem Sinne Geborgenheit unterm Schirm gab. Das trugen auch drei Koki-Teammitglieder vor: „Was bedeutet uns der Schirm?“, war die Frage, zu der die Frauen sprachen. Da war natürlich vom Schutz vor Regen oder Sonne die Rede, aber auch darüber, was der Schirm jedem ganz individuell bedeutet.

Gottesdienst unterm Fallschirm

Gottesdienst unterm Fallschirm Foto: Peter Schniederjürgen

Dafür, dass auf dem weitläufigen Hof auch feierliche Stimmung aufkam, sorgte Kristin Große-Beitel mit ihrer Musik und Juliane Wevers mit ihrem Gesang. Damit die Gemeinde nicht nur andächtig lauschen musste, bekamen die Kinder ein „Shaking Egg“ – ein Ei aus Kunststoff, das sandgefüllt ein Raschelgeräusch macht. Das gab es bei der Registrierung vor der Messfeier am Eingang. Die Erwachsenen waren gebeten worden, einfach mit zu klatschen.

Übertragung per Stream

„Wir hätten zwar noch mehr Gäste beim Gottesdienst unterbringen dürfen, doch haben wir uns auf die Kernfamilien der Kommunionkinder beschränkt“, so Gitte Lüring. Für alle anderen gab es die komfortable Möglichkeit, die Eucharistiefeier im Online­stream zu verfolgen.

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