Feierlicher Akt im Sportpark Nord
Gelöbnis ist kein Relikt der Vergangenheit

Ahlen -

Zum Auftakt der Feierlichkeiten „60 Jahre Bundeswehr-Standort Ahlen“ richtete das Aufklärungsbataillon 7 der „Westfalen-Kaserne“ am Donnerstag eine Statische Waffenschau und ein Feierliches Gelöbnis aus.

Donnerstag, 23.05.2019, 17:50 Uhr aktualisiert: 23.05.2019, 18:22 Uhr
Jeweils sechs Kameraden legten stellvertretend für die Rekruten ihres Verbandes die Hand auf ihre Truppenfahne – der Höhepunkt des feierlichen Akts, der von Familienmitgliedern und Freunden von den Rängen aus beobachtet wurde.
Jeweils sechs Kameraden legten stellvertretend für die Rekruten ihres Verbandes die Hand auf ihre Truppenfahne – der Höhepunkt des feierlichen Akts, der von Familienmitgliedern und Freunden von den Rängen aus beobachtet wurde. Foto: Peter Schniederjürgen / Christian Wolff

Auftakt nach Maß für den Jubiläumsreigen zum 60-jährigen Bestehen des Bundeswehr-Standorts Ahlen: Gemeinsam mit Soldaten des Panzergrenadierbataillons 212 aus Augustdorf und des Jägerbataillons 1 aus Schwarzenborn gab das Aufklärungsbataillon 7 am Donnerstag ein imposantes Bild im Sportpark Nord ab.

Hauptakteure des Tages waren rund 180 Rekruten aller drei Verbände, die unter Klängen des Luftwaffenmusikkorps Münster vor den dichtgefüllten Rängen einzogen. Oberstleutnant Timo Gadow, Kommandeur des Ahlener Bataillons, begrüßte die Gäste, darunter zahlreiche Vertreter aus Kirche, Politik und Gesellschaft. Er bedankte sich auch im Namen von Oberstleutnant Michael Münchheimer, Oberstleutnant Steven Grimshaw und Oberst i.G. Ansgar Meyer besonders bei den Eltern und Angehörigen der jungen Frauen und Männer.

„Sie zeigen durch Ihre Anwesenheit, dass sie hinter den Soldaten stehen. Eine Akzeptanz die sie auch benötigen“, sagte der Kommandeur und gratulierte den Rekruten zum ersten erfolgreichen Abschnitt des militärischen Lebens. „Trotz aller Härten und Unannehmlichkeiten habe Sie sich durchgebissen. Meinen Respekt dafür.“

Timo Gadow wies darauf hin, dass ein Gelöbnis „kein Relikt der Vergangenheit“ sei. „Es ist eine lebendige Sache, das sieht man hier in Ahlen ganz besonders.“ Der Kommandeur brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass dieser Akt für viele nur ein erster von vielen weiteren erfolgreichen Schritten im Leben sein werde. „Rekruten, genießen Sie diesen Tag!“

Unverkennbar freute sich Bürgermieter Dr. Alexander Berger, diese städtische Sportstätte für diese besondere Gelegenheit zur Verfügung stellen zu dürfen. „Es mach mich stolz, Sie alle hier zu sehen“, so der Stadtchef. Er erinnerte an die ersten Soldaten, die vor nunmehr 60 Jahren als erste die noch namenlose Kaserne an der Hammer Straße bezogen. Seitdem sei die Bundeswehr ein willkommener und mittlerweile unverzichtbarer Bestandteil der Stadt geworden. „Das wahre Gesicht der Bundeswehr zeigt sich auch in der Wahl der richtigen Vorbilder“, sagte Berger und erinnerte in diesem Zusammenhang an das mutige Handeln von Oberfeldarzt Dr. Paul Rosenbaum und seinem alliierten Partner Colonel Sidney Hinds bei der Stadtrettung im März 1945. „Mögen diese Männer Ihnen als Vorbild dienen. Bewahren Sie sich Ihren kritischen Geist und folgen Sie in allen Situationen Ihrem Gewissen“, riet er dem militärischen Nachwuchs.

Feierliches Gelöbnis im Sportpark Nord

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  • Ein feierlicher Akt vollzog sich im Sportpark Nord – ganz im Zeichen des Standortgeburtstags. Foto: Christian Wolff
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  • Ein feierlicher Akt vollzog sich im Sportpark Nord – ganz im Zeichen des Standortgeburtstags. Foto: Peter Schniederjürgen
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  • Ein feierlicher Akt vollzog sich im Sportpark Nord – ganz im Zeichen des Standortgeburtstags. Foto: Christian Wolff
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  • Ein feierlicher Akt vollzog sich im Sportpark Nord – ganz im Zeichen des Standortgeburtstags. Foto: Peter Schniederjürgen
  • Ein feierlicher Akt vollzog sich im Sportpark Nord – ganz im Zeichen des Standortgeburtstags. Foto: Peter Schniederjürgen
  • Ein feierlicher Akt vollzog sich im Sportpark Nord – ganz im Zeichen des Standortgeburtstags. Foto: Christian Wolff
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  • Ein feierlicher Akt vollzog sich im Sportpark Nord – ganz im Zeichen des Standortgeburtstags. Foto: Peter Schniederjürgen
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  • Ein feierlicher Akt vollzog sich im Sportpark Nord – ganz im Zeichen des Standortgeburtstags. Foto: Peter Schniederjürgen

Und noch eine Bitte gab der Stadtchef den jungen Leuten mit auf den Weg: „Verharren Sie nicht hinter den Kasernenzäunen. Nehmen Sie teil am Leben in Ihrer Garnisonsstadt – ob in Augustdorf, Schwarzenborn oder Ahlen.“ Er sehe die Soldaten als Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens.

Mit dem Gelöbnis bzw. Eid, bei dem stellvertretende Soldaten aller beteiligten Verbände die Hand auf ihre Truppenfahnen legten, fand der feierliche Akt kurz darauf seinen Höhepunkt.

Im Vorfeld des militärischen Zeremoniells gab es am Morgen eine kleine Fahrzeugschau vor dem Stadion. Dabei waren die Fahrzeuge des lokalen Aufklärungsbataillons 7 – „Fennek“, „Yak“ und „Fuchs“ – sowie ein paar der unbewaffneten Drohnen. Ein Feldgottesdienst leitete das Gelöbnis nachfolgend ein. Das Jubiläum der Bundeswehr findet am Samstag, 25. Mai, mit einem Tag der offenen Tür der „Westfalen-Kaserne“ seine Fortsetzung.

(Mehr in der „Ahlener Zeitung“ von Freitag, 24. Mai 2019.)

Das wahre Gesicht der Bundeswehr zeigt sich auch in der Wahl der richtigen Vorbilder

Bürgermeister Dr. Alexander Berger
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