Der achte Tag
Die Hitze hat die Mammutstadt erfasst

Mammutstadt -

Puh – ganz schön warm in der Mammutstadt. Aber die Bewohner haben gute Strategien zur Abkühlung entwickelt.

Mittwoch, 24.07.2019, 15:38 Uhr aktualisiert: 25.07.2019, 16:20 Uhr
Je höher die Temperaturen steigen, desto schneller leeren sich die Gläser. Wasser ist für alle Bewohner und Betreuer der Mammutstadt kostenlos.
Je höher die Temperaturen steigen, desto schneller leeren sich die Gläser. Wasser ist für alle Bewohner und Betreuer der Mammutstadt kostenlos. Foto: Ralf Steinhorst

Uups – da macht das Thermometer am achten Tag einen weiteren Satz nach oben. Was das Leben in der Mammutstadt mal so richtig umkrempelt, denn Celsiusgrade und Sonnenstrahlen stehen wortwörtlich gefühlt im Mittelpunkt – und damit auch das Element Wasser in jeglicher Form. Ob in der Flasche und im Glas zum Trinken oder aus den Wasserpistolen oder in den Pools zur äußerlichen Erfrischung.

Schon beim Warm up durch den Stadtteil Richterbachwinkel wird deutlich, dass Bewegung bei Temperaturen von über 30 Grad nicht so gut ankommen. „Seht euch den Gorilla an, wie er Mambo tanzen kann“, schallt es zwar durch die Lautsprecher, doch der Gorilla bleibt beim Tanzen erst mal allein. Dass die Mammutstadt so langsam auf die Zielgerade einschwenkt lässt Moderator Tobi in einem Nebensatz einfließen: „Dieses ist heute das vorletzte Stadtteil-Warm up.“

War da nicht was mit kühlen Temperaturen in den ersten Tagen Mammutstadt? Den Beweis liefert immer noch das Fundbüro mit seinen Jacken und Pullovern. „Vor einer Woche war mir noch kalt“, erinnert Betreuer Philip an die kühleren Zeiten. Inzwischen genießt er aber sein Wassereis und deutet an, dass sich auch die Organisation auf das Wetter eingestellt hat. Sein Arbeitsbereich „Profifußballer“ hat inzwischen dicht gemacht, zu große Anstrengung soll vermieden werden.

Im Indoor-Café hat sich das Personal etwas besonderes einfallen lassen, dort läuft „Ice Ice Baby“ von „Vanilla Ice“ in entspannter und gemäßigter Party-Lautstärke über die Boxen. Wie passend. Richtiges Eis in Form von Liftis gibt es draußen am Kiosk, wo sich schon lange Schlangen gebildet haben. Kioskverkäufer Amir kommt beim Griff in die Kühltruhe kaum noch nach. Nicht mehr einzeln sondern gleich im Vierer- oder Fünferpack gibt er die bunten Eisstangen heraus – auch gegen Mammons.

In der Schlange steht auch Pflasterfee Nina, die Lust auf Eis hat. „Die Hitzeschäden halten sich in Grenzen“, zeigt sich die Sanitäterin von der Bundeswehr zufrieden. Den Dienst an den Kindern genießt sie sichtlich. Die Mädchen und Jungen seien gut eingecremt und es gebe reichlich schattige Plätze in der Mammutstadt. „Bei dem Wetter mal ruhiger machen“, ist ihr Rat.

Der achte Tag in der Mammutstadt

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  • Die Hitze bestimmt das Leben in der Mammutstadt. Das Wasser wird zum zentralen Element. Foto: Ralf Steinhorst
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Tatsächlich hat die Orga viele zusätzliche Pavillons aufgestellt. Denen fiel der „Beach-Club“ auf der Sandfläche zum Opfer, für den am Vortag zum Poolvergnügen noch Mammoneintritt bezahlt werden musste und eine Zeitbeschränkung galt. Die ist nun ebenso weg wie der Eintritt, die Planschbecken aber sind noch da: auf dem Rasen, schattengeschützt durch Pavillons. Klar, dass Badehose und Badeanzug jetzt zum Dresscode in der Mammutstadt gehören.

Dass man als Selbstständiger mit der Hitze auch Mammons verdienen kann, beweisen gleich nebenan Stine und Leandra mit ihrem Massageteam. Massagen werden auch mit kühlendem Fußwasserbad angeboten, was Betreuerin Jenny völlig aus dem Häuschen bringt. „Das können wir alle gut gebrauchen – das ist genial“, lässt sie sich entspannt mit kühlen Füßen von Stine durchmassieren.

Mammutstadtbewohnerin Rike hat sich derweil unter einem Tisch verkrochen: „Hier unten ist es kühler.“ Betreuer mal nass machen? Finn nutzt die Gelegenheit mit einer Wasserpistole bei Betreuer Alex, der es sichtlich genießt. Auch die Änderung der Frisur kann etwas Kühlung verschaffen, so bindet Betreuerin Sabine Bewohnerin Lia einen Zopf. Dass Pappteller auch zweckentfremdet werden können, hat Betreuerin Jouline entdeckt, die einen solchen als Fächer nutzt. „Viele Kinder haben sich aus den Arbeitsbereichen abgemeldet, weil sie in die Pools wollen“, hat Betreuerin Katharina registriert. Die Hitze hat die Mammutstadt erfasst.

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