Abschlussfest der „Mammutstadt“
Große Punkte-Picknick-Party

Mammutstadt -

Die Mammutstadt 2019 ist beendet! Mit einem Punkte-Picknick und einer „Wetten,-dass“-Show schlossen die 31. Mammutspiele am Freitagabend am Juk-Haus in Form eines Festivals ihre Tore.

Sonntag, 28.07.2019, 14:34 Uhr aktualisiert: 28.07.2019, 18:18 Uhr
Der Platz vor der Bühne am Juk-Haus glich am Freitag einer Festivalwiese. Auch Eltern und Großeltern waren dabei.
Der Platz vor der Bühne am Juk-Haus glich am Freitag einer Festivalwiese. Auch Eltern und Großeltern waren dabei. Foto: Ralf Steinhorst

Wie schon während der vergangenen zwei Wochen kam auch zum Abschluss der Umweltschutz nicht zu kurz. In Kooperation mit dem Lions-Club Ahlen-Münsterland übergab Mammutstadt Bürgermeister Lennart der Naturschutzjugend Ahlen (NaJu) 500 Euro als Spende.

Traditionell führten die Betreuer Miri und Tobi durch das Programm, dieses Mal als Tobi Gottfalsch und Miri Huhnzicke. Schließlich sollte es in „Wetten,-dass“-Manier ein bunter Wettenabend werden, in dem die Stadtteile als Wettpaten jeweils andere Stadtteile herausforderten und mit ihrem Punkteeinsatz noch die bisher gesammelten Mammonwährungsspenden erhöhen sollten. Was auch klappte, keine Wette ging verloren.

Zu Beginn sicherte der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Meiwes zu, dass es auch im kommenden Jahr die Mammutspiele geben wird. „Wer das abschafft, wird ja nicht mehr wiedergewählt“, hatte er offensichtlich die anstehenden Kommunalwahlen schon im Blick. Beifall forderte er für die 75 Betreuer als Dankeschön von den „Festivalbesuchern“ ein, den er auch prompt bekam. Dem schloss sich auch Mammutstadtbürgermeister Lennart mit seinem Team an und lobte seinerseits, der Zusammenhalt in der Kinderstadt sei sehr gut gewesen.

Da sich während der Mammutstadtzeit viel um das Thema Umweltschutz drehte, stimmte Fachbereichsleiterin Ulla Woltering ihre Stadtwette darauf ab. Ob Betreuer Phil es schaffen würde, aus dem Festivalvolk zehn Personen mit dem Namen Phil oder Philippus auf die Bühne zu bekommen, die den Mammutstadtsong singen? Das gelang zum Ende der Show, so dass Ulla Woltering sich nun darum kümmern muss, dass 50 Bäume gepflanzt werden. 50? Nein, in Absprache mit Karl-Heinz Meiwes sollen es am Ende 600 sein, für jeden Mammutstadtbewohner ein Baum. Vielleicht klappt es ja unter Zuhilfenahme des Fonds für bürgerschaftliches Engagement. Die Naturschutzjugend sicherte schon ihre Unterstützung zu.

Abschlussfest in der „Mammutstadt“

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  • Abschlussfest in der „Mammutstadt“. Foto: Ralf Steinhorst
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  • Abschlussfest in der „Mammutstadt“. Foto: Ralf Steinhorst

Es wurde in den einzelnen Programmpunkten viel gewettet. Der Richterbachwinkel schaffte es, eine Menschenpyramide zu bilden, Wasserturmstedt brachte eine riesige Laolawelle ins Publikum, Langstfurt absolvierte einen schwierigen Bühnenparcours, Werseaue stimmte spontan den Slyser-Mammutstadtsong an, Zechopolis zeigte sich bei Liegestützen sportlich und Olfenbüttel „füßelte“ leere Wasserflaschen durch ihre Reihen.

Aber auch einzelne Arbeitsbereiche zeigten was sie in den letzten zwei Wochen so trainiert hatten. Die Artisten des Zirkus „Zappzarapp“ legten sich auf ein Nagelbrett oder gingen barfuß über Scherben, die vier Tänzer der Tanzabteilung bewegten sich zu Max Giesingers „Legenden“ fetzig über die Bühne, das Theater „Coco Philli“ führte den „König der Löwen“ auf, die Musiker nahmen sich passend dazu mit Boomwhackers Toto’s „Afrika“ vor und die Personal Trainer funktionierten die Bühne kurzerhand zum Boxring um.

Zum Ende des Festivals stand dann noch mal die Umwelt im Mittelpunkt. Dass die Naju die große Spende bekommen sollte, war das Ergebnis der Mammutstadtabstimmung der Bewohner vom Donnerstag. Insgesamt kamen durch Spenden und Wetteinsätze 5000 Mammons zusammen, die dann zum Kurs von 1:10 in 500 harte Euros umgerechnet wurden. Diese Umwandlung nahm Vizepräsidentin Agnes Weber vom Lions Club Ahlen Münsterland vor, die damit in die Spendenschatulle ihrer Stiftung griff. „Ich bin sprachlos“, zeigte sich NaJu-Vertreter David Pannock überwältigt. Das Geld soll in die Anlagen von Blumenwiesen und Insektenhotels fließen.

Einen letzten Auftritt hatte Slyser mit dem Mammutstadtsong. Natürlich durfte der sängerisch-sentimentale Abschied durchs Betreuerteam nicht fehlen: „In der Mammutstadt geht die Party ab, die Stimmung wird hier nicht knapp“. Auch Bürgermeister Lennart hatte seinen letzten Auftritt: „Ich erkläre die Mammutstadt für beendet“.

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