Drensteinfurt
Goldene Stadt an der Moldau

Drensteinfurt - Die Messdiener der Gemeinde St. Regina sind wieder auf großer Fahrt. Am Montag startete die 52. Sommerfahrt nach Tschechien und Ostdeutschland. Nach einer rund zwölfstündigen Busfahrt und einer Mittagspause in Chemnitz erreichten die...

Freitag, 10.07.2009, 22:07 Uhr

Drensteinfurt - Die Messdiener der Gemeinde St. Regina sind wieder auf großer Fahrt. Am Montag startete die 52. Sommerfahrt nach Tschechien und Ostdeutschland.

Nach einer rund zwölfstündigen Busfahrt und einer Mittagspause in Chemnitz erreichten die Minis zusammen mit den Messdienerinnen am Abend ihr erstes Ziel: Prag. Am Dienstag erkundeten die Drensteinfurter bei sonnigem Wetter die Sehenswürdigkeiten der Millionenstadt. Zu Fuß besichtigten die Messdiener den St.-Veits-Dom und die dortige Wachablösung, anschließend die Karlsbrücke, die über die Moldau führt, und den Altstadt-Ring mit dem berühmten Glockenspiel. Nach einem ausgiebigen Mittagessen ging es für die Ministranten weiter ins jüdische Viertel, das als einziges in Europa den Nationalsozialismus überstanden hat. Zum Schluss führte der Weg zum Wenzelsplatz, dem Einkaufsmittelpunkt der Stadt. Das Hotel wurde schließlich, nach einigen kleinen Verwirrungen im Prager U- und S-Bahn-System, doch noch pünktlich zum Abendessen erreicht.

Der Mittwoch begann mit einer Bootsfahrt auf der Moldau, bei der die Messdiener noch mehr sehenswerte Gebäude Prags zu Gesicht bekamen. Nach einer Mittagspause gab es drei verschiedene Angebote. Ein Teil fuhr mit den Mädchen zum Prager Zoo, ein weiterer Teil zum Fernsehturm und ein letzter zum technischen Museum.

Am Abend vor dem Fahrtentag wurden die Wimpelrohre der Fahrräder vor der bevorstehenden 100 Kilometer langen Strecke noch auf Herz und Niere überprüft.

Am Donnerstag stand dann die erste und zugleich längste Etappe auf dem Programm. Nach einigen Schwierigkeiten mit den tschechischen Fahrradwegen, die teils nur sehr schmal und von Wurzeln durchzogen waren, und wenigen Pannen erreichten die Ministranten den Ort Roudnice nad Labem,wo sie eine längere Pause einlegten. Weil es neben den schlechten Wegen auch noch Regengüsse gab, kam die Fahrradtruppe erst gegen 21 Uhr in der Grenzstadt Usti nad Labem an.

An diesem Wochenende betreten die Drensteinfurter Sommerfahrer wieder deutschen Boden.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/513717?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F127%2F702702%2F702708%2F
Nachrichten-Ticker