Drensteinfurt
Dem Herren ein „neues“ Lied gesungen

Montag, 01.02.2010, 15:02 Uhr

Rinkerode - Dem Herren ein „neues“ Lied sangen am Sonntagnachmittag die Rinkeroder Chöre gemeinsam mit dem Männerchor der RWE Münster und dem Kolping-Blasorchester in der St.-Pankratius-Kirche. Für das traditionelle Neujahrskonzert hatte Helene Westermann auch in diesem Jahr die Stimmen der Männer- und Frauenchöre vereinigt.

Dabei freute sich die Vorsitzende des Frauenchors nicht nur über die zahlreichen Zuhörer, sondern vor allem auch über Pfarrer emeritus Clemens Röer , der die Lieder mit einem Meditationstext untermalte. Dazu griff er auf den Bibelpsalm 149 zurück und erklärte das Motto des Konzerts „Singt dem Herren ein ,neues Lied“. „Es geht nicht um eine Abgrenzung zu alten Liedern, sondern darum, dass Lieder denjenigen verändern, der singt“, sagte Pastor Röer. Um zu zeigen, „wie sehr das Singen uns Menschen verändert“, überließ Röer das Mikrofon dann den Sängern und Bläsern. Den feierlichen Auftakt gestaltete das Kolping-Blasorchester Rinkerode unter der Leitung von Willi Köhler mit dem Stück „Pomp & Circumstance Op. 39, No. 1“ des englischen Komponisten Edward Elgar. Zusammen mit allen drei Chören erfüllte das Orchester anschließend das Gotteshaus mit dem Stück Georg Friedrich Händels „Singt dem Herrn“, das den Frauenchor zum Motto des Konzerts inspiriert hatte. Auf erzählend-dramatische Weise brachte der 24-köpfige Rinkeroder Männergesangverein mit „Hebe deine Augen auf“ ein Oratorium von Felix Mendelssohn-Bartholdy zu Gehör. Eine Kerze hielt Sopranistin Annekatrin Voss hoch, während sie „Dies kleine Licht“ darbrachte. Für den Refrain erhielt sie Unterstützung vom Frauenchor Rinkerode, den Peter Kapeller leitete.

Das Lied „Preist Gott“ gab dem Männerchor der RWE Münster sowie der Rinkeroder Frauenchor Anlass, das Gotteshaus mit schwungvollen Gospelklängen zu erfüllen. Miriam Kaduk begeisterte mit einem Orgelsolo. Während die Münsteraner Männer die tiefen Töne beisteuerten, traten die Rinkeroder Frauen zweistimmig auf. Erst im Refrain vereinten sie sich zu einer Stimme und sangen „Da ist Gott in Jesus“. „Wir reißen mutig und entschlossen das 31. Blatt vom Kalender“, sagte Helene Westermann vom Frauenchor und unterstrich damit auch, dass mit der Idee des „neuen“ Lieds auch Zuversicht für das neue Jahr ausgestrahlt werden sollte. Dies gelang den weiblichen Stimmen auch mit dem Arrangement von Pasquale Thibaut „Denn was wird morgen sein“.

Unter der Leitung von Peter Kapeller sangen die Chöre zum Abschluss mit Begleitung des Kolping-Blasorchesters „Dona nobis pacem“.

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