Drensteinfurt
Große Effekte mit kleinen Mitteln

Samstag, 27.03.2010, 11:03 Uhr

Drensteinfurt - Ein weißes Tuch, eine starke Lampe - mehr wird für ein Schattenspiel nicht benötigt. Und doch lassen sich mit kleinen Mittel große Effekte erzielen. Diese Erfahrung machten am Donnerstagabend 16 Jugendleiter im Drensteinfurter Kulturbahnhof.

Jugendpfleger Rüdiger Pieck beschrieb diese Fortbildung im Rahmen der „Inputs“-Reihe als ein Experiment. Schließlich wussten er auch seine zwei Kolleginnen Spielpädagogin Claudia Lewandowski-Möller und Jahrespraktikantin Diana Trippel nicht ganz genau, wie gut das vorbereitete Projekt gelingen würde.

Zum Auftakt begann die Gruppe mit einigen Aufwärmspielen, dem „Spielen eines Schattens“ und dem „Beschatten“. Dann konnte es losgehen. Aufgeteilt in drei Gruppen und ausgestattet mit jeweils einer Lichtquelle und einem weißen Tuch, machten sich die Jugendleiter ans Experimentieren und Ausprobieren. Eine Gruppe versuchte verschiedene Schattenfiguren - Hund, Hase und andere Tiere - mit den Händen darzustellen. Eine andere nutzte Pappe und Schere, um Figuren für das Schattenspiel zu basteln. Der Rest schlüpfte selbst in verschiedene Rollen und testete aus, was beim Schattenspielen möglich ist.

Was passiert, wenn man näher zur Leinwand rückt? Wie lassen sich Gegenstände einbringen? Kann man auch beim Schattenspielen mit Farben arbeiten? Verschiedene Techniken wurden in die Tat umgesetzt.

Im Anschluss wurden die Gruppen neu gemischt. Jetzt sollte jede Gruppe verschiedene Techniken kombinieren und kleine Spielszenen entwickeln. Spielerisch wurden Aufführungen zu den Themen Wald, Wasser und Märchen auf die Beine gestellt und am Ende präsentiert.

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