Drensteinfurt
252 Figuren und 83 Tiere bewohnen Mühle

Donnerstag, 27.05.2010, 18:05 Uhr

Rinkerode - Käte Merten war im vergangenen Jahr vom „minutiös, sorgfältig und mit viele Liebe“ gemachten „ Ostergarten “ in Sendenhorst „verzaubert“. Sie setzte sich mit der Sendenhorster Pastoralreferentin Eva Maria Jansen , die den „Ostergarten“ geschaffen hatte, in Verbindung, um sie für eine Ausstellung mit Egli-Figuren in der Rinkeroder Mühle zu begeistern.

Die beiden setzten sich gemeinsam mit Margret Wilpert, Petra Greiwe und Gaby Haarmeyer zusammen und kamen überein, eine Ausstellung mit den auf die Schweizer Gestalterin Doris Egli zurückgehenden Erzählfiguren zu realisieren.

252 voll bewegliche Figuren mit Bleifüßen und ohne Gesicht sind gemeinsam mit 83 Tieren in die verschiedenen Etagen des Mühlen- und Gerätemuseums eingezogen. Mehr als 200 Kleider wurden in liebevoller Kleinarbeit für die 30 oder 50 Zentimeter großen Figuren genäht.

Dargestellt werden biblische Geschichten wie beispielsweise das „Gleichnis vom Sämann“ oder die „Speisung der 5000“. Letztere habe einen aktuellen Hintergrund, erläuterte Eva Maria Jansen. Die Geschichte können direkt auf die „Sendenhorster Tafel“ bezogen werden. Zu sehen ist auch die Geschichte von Josef und seinen Brüdern. Die unter ihnen herrschende Rivalität könnte auch in der heutigen Zeit spielen.

Käte Merten freut sich, dass es ihr gelungen ist, neben der traditionellen Mühlentechnik etwas ganz Besonderes in das 200 Jahre alte Gemäuer zu holen. „Das ist ein Unikat von Ausstellung. So etwas wird es nirgends mehr geben“, ist sie sicher.

Ziel der Ausstellung ist es auch, „die Menschen für die Bibel zu begeistern.“ Die Inhalte der Bibel würden hier anschaulich rübergebracht, erklärt die Sendenhorster Pastoralreferentin.

» Besichtigungstermine können mit Käte Merten unter ' 0 25 38/756 vereinbart werden. Eva Maria Jansen und Käte Merten bieten Einzelpersonen und Gruppen von maximal zwölf bis 15 Personen 45- bis 60-minütige Führungen an. Der Preis beträgt pro Person mindestens zwei Euro. Die Ausstellung ist bis zum 30. Juni geöffnet.

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