Drensteinfurt
Bergankunft auf 1138 Metern

Mittwoch, 28.07.2010, 18:07 Uhr

Drensteinfurt - Luzern, Rheinfall und Hochschwarzwald - Das waren die nächsten Stationen der diesjährigen Sommerfahrt der Drensteinfurter Messdiener . Nachdem sie den Bodensee am Freitag in Richtung Schaffhausen verlassen hatten, machten sie am Samstag einen Tagesausflug in die Zentralschweiz, nach Luzern. In der Stadt am Vierwaldstätter-See besichtigten sie unter anderem die Kapellbrücke, einst Befestigungsanlage und Wahrzeichen der Stadt, die Hofkirche St. Leodegar und das Rathaus.

Nach einer Mittagspause machten die 40 Messdiener einer Bootstour auf dem Vierwaldstätter-See. Am nächsten Morgen stand der traditionelle Kirchenbesuch am Sonntag in Schaffhausen auf dem Programm. Da sich die Gottesdienstzeiten allerdings verschoben hatten, hielten die Minis kurzer Hand einen kleinen eigenständigen Wortgottesdienst. Anschließend besichtigten sie die mittelalterliche Innenstadt Schaffhausens. Dort sahen sie den Fronwagturm mit der berühmten Uhr, den Mohrenbrunnen, die Pfarrkirche St. Johann, die Stadtfestung Munot und das Kräutergärtlein zu Allerheiligen mit der vier Tonnen schweren Schaffhauser Schillerglocke.

Am Nachmittag fuhren sie mit dem Fahrrad zum Wahrzeichen der Stadt, dem Rheinfall. Dieser ist mit 600 Kubikmetern pro Sekunde fallenden Wassers der größte Wasserfall Europas. Am Abend genossen die Ministranten ein reichhaltiges Schweizer Abendessen, ehe die Bremsen kontrolliert, Tischtennis, Fußball oder Karten gespielt wurde.

Am Montag stand der nächste und zugleich schwierigste Fahrtentag auf der Tagesordnung. Es ging nach St. Blasien-Menzenschwand im Schwarzwald. Neben den teils steilen und langen Anstiegen sorgte vor allem der immer wieder lang anhaltende Regen für Unmut. Nach einer Pause in Bonndorf nahm die Gruppe den letzten und schwierigsten Anstieg in Richtung Feldberg in Angriff. Nach 70 Kilometern und zwölf Stunden auf dem Rad erreichten die Bergfahrer auf 1138 Metern über dem Meeresspiegel ihren höchsten Punkt der Tour und rollten anschließend gemütlich ins Tal. Nach einer derart anstrengenden Fahrt war es für die meisten selbstverständlich, am Abend direkt schlafen zu gehen.

Im Kurort St. Blasien besichtigten die Minis am Dienstagmorgen die Innenstadt und den Dom, ehe sie am frühen Nachmittag verschiedene Angebote, wie das Limes-Spiel, Kartenspiele oder Tischtennis, zur Verfügung hatten. Weiter ging es gestern mit dem traditionellen Wäschewechsel in Freiburg. Danach hat die Kletterei ein Ende, denn es geht am Rhein entlang nach Straßburg und Karlsruhe.

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