Drensteinfurt
Minis trotzen Hitze und Nässe

Sonntag, 25.07.2010, 21:07 Uhr

Drensteinfurt - Die 53. Sommerfahrt der Messdiener St. Regina ist in vollem Gange. Vor einer Woche reisten die 39 Ministranten mit dem Bus in die Hauptstadt des Fürstentums Liechtensteins , Vaduz. Nach zwölf Stunden, rund 700 Kilometern und einer Pause in Ulm erreichten sie gegen 17.30 Uhr den Zwergstaat.

Nach Zimmerverteilung und Essen wurde der örtliche Fußballplatz für ein Turnier genutzt. Beendet wurde der erste Fahrtentag mit dem traditionellen Singen und einer Gute-Nacht-Geschichte. Früh am nächsten Morgen wartete das erste reichhaltige Frühstück auf die Messdiener. Danach besichtigten sie das Schloss Vaduz, Wahrzeichen Liechtensteins und Sitz der Fürstenfamilie. Nachmittags bot sich das hervorragende Wetter für einen ausgiebigen Schwimmbadbesuch an. Später stand noch einmal Fußball auf dem Programm.

Am dritten Fahrtentag galt es zum ersten Mal, die Fahrräder zu bepacken. Bei wieder rund 30 Grad ging es in Richtung Bodensee nach Romanshorn. Nach einer 80 Kilometer langen Etappe, die durch Liechtenstein, Österreich und die Schweiz führte, kamen die Messdiener gegen Abend in Romanshorn, dem größten Hafen des Bodensees, an. Am Abend fielen alle Teilnehmer müde ins Bett.

Am folgenden Tag machten sie wieder einen kleinen Stadtrundgang. Da die 9000-Einwohner-Stadt nicht allzu viel zu bieten hatte, besuchten sie schon am frühen Nachmittag wieder ein Seebad oder fuhren mit einer Fähre ins deutsche Friedrichshafen. Gegen Abend wurden die Minis durch ein Gewitter überrascht, das die ganze Nacht anhielt.

Am Freitag ging es für die Ministranten schon weiter. Wieder am Bodensee entlang radelten sie nach Schaffhausen. Nachdem sie am ersten Fahrtentag noch Glück mit dem Wetter gehabt hatten, traf es die Drensteinfurter nun knüppeldick. Nach der ersten Pause im deutschen Konstanz öffneten sich die Wolken, und bis zu ihrer Ankunft mussten sie im Regen weiterfahren. Völlig durchnässt erreichten sie gegen 16.30 Uhr die Jugendherberge.

Am folgenden Tag stand ein Ausflug nach Luzern auf dem Plan. Am heutigen Montag betreten die Sommerfahrer wieder deutschen Boden. Dann geht es in den Schwarzwald nach St. Blasien-Menzenschwand und Freiburg.

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