Drensteinfurt
Luther und die Nibelungen

Dienstag, 10.08.2010, 20:08 Uhr

Drensteinfurt - Die 53. Sommerfahrt der Drensteinfurter Messdiener ist vorbei. Um 20.39 Uhr trafen die 40 Jungen am Montag mit ihren Rädern und Wimpeln auf dem Kirchplatz ein. Zuvor hatten sie das Wochenende in einer der ältesten Städte Deutschlands verbracht, und zwar in Worms .

Als sie am Freitag dort ankamen, bezogen sie zuerst ihre Zimmer. Anschließend gab es ein wenig Freizeit, ehe der Tag mit einem gemeinsamen Singen abgeschlossen wurde. Am Samstag stand der obligatorische Stadtrundgang auf dem Programm. Und da hatte Worms Einiges zu bieten. Zuerst besuchten die „Minis“ das Judenviertel mit dem „Raschi-Tor“, den Judenfriedhof und die alte Synagoge. Danach besichtigten sie das Lutherdenkmal und den Ludwigsplatz. Nach einer Mittagspause nutzten viele das endlich mal wieder gute Wetter zu einem Freibadbesuch.

Ein weiterer Teil der Gruppe besuchte das Nibelungenmuseum, ein letzter informierte sich im Stadtmuseum über die umfangreiche Geschichte Worms. Der Sonntag begann traditionell mit einem Kirchenbesuch im Wormser Dom zu St. Peter, auch Kaiserdom genannt. Anschließend genossen die Ministranten zum letzten Mal in diesem Jahr das ebenso traditionelle Sonntagseis.

Den Nachmittag nutzten die Jungen nochmals zu verschiedenen Museumsbesuchen. Zur Auswahl standen nochmals eine Stadtbesichtigung sowie das Nibelungenmuseum und das jüdische Museum.

Am Montagmorgen hieß es dann: Taschen packen und Fahrräder beladen. Die Familie Fronda hatte sich wie schon in den vergangenen Jahren jedes Jahr bereit erklärt, ihren extra für 40 Fahrräder gebauten Anhänger zur Verfügung zu stellen. Gegen Mittag fuhr dann auch der Zug für die Messdiener aus Worms in Richtung Heimat ab. Nach kurzem Umsteigen in Mainz erreichte die Truppe gegen 18.15 den Hauptbahnhof in Münster, um dann die letzte Etappe nach Drensteinfurt in Angriff zu nehmen. Dort kamen alle „Minis“ unter Applaus der zahlreich erschienen Eltern und Freunde und nach drei mehr oder weniger anstrengenden Wochen wohlbehalten, aber ein wenig müde, an.

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