Drensteinfurt
Lieder, die von Herzen kommen

Donnerstag, 04.11.2010, 18:11 Uhr

Rinkerode - „Wann gestaltet ihr für uns inaktive Mitglieder mal wieder einen bunten Nachmittag?“ Diese Frage war den Sängerinnen des Rinkeroder Frauenchores des Öfteren gestellt worden, denn der letzte Inaktivennachmittag lag schon drei Jahre zurück. Also war es höchste Zeit für den Frauenchor, sich etwas einfallen zu lassen.

Am Sonntag war es dann soweit: Unter der Gesamtleitung des Dirigenten Peter Kapeller startete ein bunter Reigen von Liedern und Vorträgen. Nach der Begrüßung durch die erste Vorsitzende Helene Westermann versprach der Chor „Heut ist ein schöner Tag“, sang „Lieder, die von Herzen kommen“ und stellte mit „Denn wir sind aus Westfalen“ die Eigenheiten der hiesigen Bevölkerung vor.

Nachdem Mary Bücker den Anwesenden viel Zeit für die schönen und wichtigen Dinge des Lebens gewünscht hatte, ließ Friederike Rösner „Lilli Marleen“ noch einmal mit ihrem Liebsten „vor der Laterne vor dem großen Tor“ stehen.

Bevor Ulla Rüther den Gästen von der Gemeindewallfahrt nach Rom mit Beichte beim „Seniore“ berichtete, konnten sich die Gäste mit selbst gebackenem Kuchen und Kaffee für das weitere Programm stärken.

Mit fetzigen Rhythmen aus den 60-er Jahren mischte die Gruppe „Blondes Blut“, bestehend aus den jungen Damen Bianca, Jana und Nicole, den Laden auf.

Marianne Koch und Mundi Hubert strapazierten die Lachmuskeln der Zuhörer, indem sie den vergangenen Urlaub aus der männlichen und weiblichen Perspektive Revue passieren ließen.

In einem traurig-schönen Vortrag besang Marlis Harbarth das arme Mädchen Maria, das dem Zaren einen Korb gibt, um frei, statt im goldenen Käfig zu sein.

Annerose Roll und Mary Bücker versuchten, am Frühstückstisch Klarheit in das Wirrwarr mit den „damischen Fremdwörtern“ zu bringen, was ihnen aber nicht so richtig gelingen wollte.

Nicht mehr wegzudenken aus einem Inaktivennachmittag ist das immer wieder mit Spannung erwartete Dorfgespräch der drei „Gaffeltanten“ Friederike Rösner, Helene Westermann und Rosi Niehörster, in dem das Dorfgeschehen beleuchtet und kommentiert wird, und das zu manchem Lacher Anlass gibt.

Nach so viel Programm lechzten die Sängerinnen nach Linderung und forderten lautstark „Ein Likörchen“, was ihnen nach mehrmaliger Bitte durch Margret Wickensack serviert wurde.

Mit „Allee, Allee“ einem Spaßlied auf die WM-Hymne von 1998 und „So ein Tag so schön wie heute“, bei denen die Gäste kräftig mitsingen und schunkeln konnten, endete der wirklich schöne Nachmittag.

Helene Westermann dankte allen Freunden und Gönnern des Frauenchores und bat, ihm auch weiterhin treu zu bleiben. Auch neue aktive Mitglieder sind jederzeit willkommen.

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