Drensteinfurt
„Wundertüte“ mit Götz Alsmann

Montag, 16.05.2011, 17:05 Uhr

Walstedde - Tosender Extraapplaus nach jeder Solo-Einlage und immer wieder Beifall zwischen den Stücken - natürlich mag die Begeisterung der Zuschauer beim Eröffnungskonzert der „Kulturscheune“ auch darauf zurückzuführen sein, dass es gerade ihr „Mitbürger“ Rudi Marhold war, der hinter dem Schlagzeug Platz genommen hatte, aber vielmehr waren es wohl das „runde“ Programm sowie die diversen musikalischen Glanzleistungen, die das Publikum überzeugten.

Eine musikalische Wundertüte - unter diesem Titel mochten sich die zahlreichen Gäste, die am Wochenende zum Eröffnungskonzert der „Kulturscheune“ aufgebrochen waren, vorab nichts Genaues vorgestellt haben. Tatsächlich ergab sich eine Mischung aus verschiedenen musikalischen Genres, in der sowohl die Richtungen Jazz und Rock als auch Chansons, gespielt auf unterschiedlichsten Instrumenten, vertreten waren.

„Wir fangen klein an“, verkündete der passionierte Schlagzeuger zu Beginn des Programms, bevor er die ersten zwei Gäste zu sich auf die Bühne holte. Mit Keyboard, Bass und Schlagzeug präsentierten die drei Musiker zum Auftakt das Instrumentalstück „Mercy, mercy“. Es folgten der italienische Klassiker „Americano“ sowie ein französisches Chanson namens „Johnny“, für das Rudi Marhold den ersten Sänger ans Mikrophon bat.

Unter den zahlreichen musikalischen Gästen, die Rudi Marhold im Laufe des Abends dem Publikum vorstellte, befand sich auch Unterhaltungskünstler Götz Alsmann , mit dem er seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Jener mischte nicht nur instrumental - so unter anderem auf der Tenor-Gitarre - mit, sondern sorgte darüber hinaus mit dem Song „Wo lernt ein Bischof so gut küssen“ für Schmunzeln auf den Rängen.

Rudi Marhold selbst glänzte unter anderem kurz vor der Pause mit einem minutenlangen Schlagzeug-Solo in dem Stück „Stranger in a dream“, was für Erstaunen unter den Zuhörern sorgte.

Für ihn entpuppte sich das Konzert ferner zu einer Art Familientreffen. So traten auch Ehefrau Ulla mit Gitarre und Tochter Vera ins Licht der Scheinwerfer. Letztere parierte gesanglich sowohl allein mit Stücken wie „Ich will keine Schokolade“ und „Fields of gold“ als auch im Duett mit „Something stupid“ und „Kokettier nicht mit mir“, bei dem Götz Alsmann mitwirkte.

Den Zuhörern wurde eine facettenreiche musikalische Mischung geboten. Auch die Veranstalter dürften mit der vergleichsweise hohen Besucheranzahl zufrieden gewesen sein.

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