Drensteinfurt
Halbzeit in Linz

Montag, 15.08.2011, 23:08 Uhr

Drensteinfurt - Halbzeit bei der 54. Sommerfahrt der St.-Regina-Ministranten: Am Mittwoch sind die 17 Sommerfahrer nach Linz geradelt, wo sie zum „ Bergfest “ von ihren Eltern besucht wurden.

Mit der MS „Passau“ verließen sie am Morgen die gleichnamige Stadt an der deutsch-österreichischen Grenze. Die Fähre brachte die „Minis“ bis zur Donauschlinge bei Schlögen, von wo sie die Etappe mit dem Rad fortsetzten. Bei kühlem, aber trockenem Wetter lagen noch 54 Kilometer Donauradweg vor ihnen. Nach einer Pause in Aschach erreichten sie schließlich am frühen Abend die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz, wo die Jungen von Eltern und Verwandten herzlich empfangen wurden. Die Eltern hatten nicht nur frische Wäsche, sondern auch Sommerwetter mitgebracht. Der beeindruckende 3:2-Sieg der deutschen Nationalmannschaft über Brasiliens „Seleçao“ zog am Abend Jung und Alt in seinen Bann.

Den Mittwoch verbrachten die Jungen mit ihren Eltern. Viele besuchten eines der zahlreichen Museen der europäischen Kulturhauptstadt 2009. Beim traditionellen Singeabend schmetterten Eltern und Kinder gemeinsam alte Fahrtenlieder wie „Heute hier, morgen dort“. Dieses Lied könnte die Hymne der Sommerfahrt sein, denn bereits am nächsten Tag zogen die „Minis“ weiter nach Melk.

Auch am Freitag begannen sie ihre Etappe mit einer Schifffahrt. Die MS „Kaiserin Elisabeth II. “ brachte sie über die blaue Donau von Linz nach Grein. Auf der „Fahrradautobahn“ entlang der Donau setzten die Sommerfahrer ihre Tour über Ybbs bis nach Melk fort. Schon von weitem sahen die Sommerfahrer das Stift Melk, das hoch über der Stadt thront.

Das barocke Benediktinerkloster besuchten die Stewwerter am Samstagmorgen. Ein Abiturient des vom Kloster betriebenen Gymnasiums führte sie durch die beeindruckende Klosteranlage und nahm sie mit auf eine „Zeitreise“ durch die verschiedenen Epochen vom Mittelalter bis heute.

Nach der Mittagspause in der Melker Altstadt zogen die Jungen ins Wachaubad, wo sie bei Sonnenschein den Nachmittag zwischen Doppelwellenrutsche, Schaukelgrotte und Beachvolleyballfeld verbrachten.

Da am Sonntag eine Fahrradetappe auf dem Programm stand, besuchten die Messdiener die Vorabendmesse in der Stadtpfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“. Bis zum Einbruch der Dunkelheit tobten sie sich anschließend auf dem Fußballplatz aus. Der Donauradweg führte die Drensteinfurter am Sonntag durch die engen Gassen malerischer Dörfer und die Weinberge der Wachau, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. 82 Kilometer radelten sie bei praller Sonne mit Pausen in Mautern und Zwentendorf nach Tulln an der Donau.

Von dort setzten die Ministranten ihre Bayern-Österreich-Rundfahrt in Richtung Wien fort.

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