Drensteinfurt
Schönbrunn, Prater und Stephansdom

Freitag, 19.08.2011, 22:08 Uhr

Drensteinfurt - Die 54. Sommerfahrt der Ministranten der Pfarrgemeinde St. Regina nähert sich dem Ende: Am kommenden Montag werden die Messdiener nach Stewwert zurückkehren.

Am Montag stand ihre letzte Fahrradetappe auf dem Programm. Bei strahlendem Sonnenschein radelten die Sommerfahrer 45 Kilometer von Tulln an der Donau über Klosterneuburg bis nach Wien. Dem im Radio angekündigten Unwetter, das aus dem Westen Österreichs hinter ihnen herzog, entkamen die Jungen gerade noch rechtzeitig. Wenige Minuten vor dem Gewitter erreichten sie die Jugendherberge in Wien-Hütteldorf.

Mit der U-Bahn erkundeten die „Minis“ in den nächsten zwei Tagen die österreichische Bundeshauptstadt. Erstes Ziel war am Dienstagmorgen Schloss Schönbrunn, die Sommerresidenz der Habsburger Dynastie. Besonderen Spaß bereitete den Jungen der Irrgarten in der prachtvollen Parkanlage.

Rathaus, Votivkirche, Burgtheater und Minoritenkirche waren die nächsten Stationen des Stadtrundganges, der am Stephansdom, dem Wahrzeichen Wiens, endete. Vom 136 Meter hohen Südturm des von den Wienern liebevoll „Steffl“ genannten Domes genossen sie den Ausblick auf die Millionenstadt.

Am Nachmittag teilten sich die „Minis“ auf. Die Tierfreunde fuhren erneut nach Schönbrunn , wo sie den ältesten Zoo der Welt besuchten, der unter anderem für seine Pandazucht bekannt ist. Die andere Gruppe fuhr zum Praterstern, wo die Jungen zunächst dem Ernst-Happel-Stadion einen Besuch abstatteten. Da die Stadiontore offen standen, erheischten die Fußballfans einen Blick auf den Rasen, auf dem die deutsche Nationalmannschaft das Endspiel um die Europameisterschaft 2008 gegen Spanien verloren hatte. Im Prater, dem Wiener Vergnügungspark mit dem berühmten Riesenrad, verbrachten sie anschließend abwechslungsreiche Stunden zwischen Go-Karts, Auto-Scooter und Achterbahnen. Am Mittwochmorgen setzten die Stewwerter ihre Sightseeing-Tour durch die Donaumetropole fort. Vom barocken Schlossensemble Belvedere gingen sie vorbei am „Russendenkmal“ zum Karlsplatz mit der Karlskirche, die für ihre eigenwillige Architektur bekannt ist. In der Schatzkammer der Wiener Hofburg besichtigen die Messdiener die Kronjuwelen der österreich-ungarischen Monarchie. Die Geschichtsinteressierten besuchten am Nachmittag das Heeresgeschichtliche Museum, während sich die anderen vom warmen Sommerwetter im Strandbad der Alten Donau abkühlten. Den letzten Abend in Wien nutzten die Jungen erneut für einen Besuch im Prater.

Donnerstagmorgen verließen die Ministranten schließlich Österreich. Der „Railjet“ der Österreichischen Bundesbahnen brachte sie vom Wiener Westbahnhof nach München, wo sie bereits am Nachmittag ihre Zimmer im Jugendgästehaus nahe des Hauptbahnhofs bezogen.

Die bayerische Landeshauptstadt ist die letzte Station der diesjährigen Sommerfahrt. Am kommenden Montag werden die „Minis“ gegen 20.30 Uhr mit ihren Rädern in Drensteinfurt eintreffen.

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