Drensteinfurt
Vom Watzmann in die Mozartstadt

Freitag, 05.08.2011, 20:08 Uhr

Drensteinfurt /Salzburg - Die Alpen, eigentlich das Mekka der europäischen Wintersportler, sind das erste Ziel der diesjährigen Sommerfahrt der Ministranten der Pfarrgemeinde „St. Regina“.

Am Montagabend erreichten 17 Stewwerter Jungen nach einer Zugfahrt quer durch Deutschland Berchtesgaden in Oberbayern. Trotz der Müdigkeit ließen die „Minis“ es sich nicht nehmen, das DFB-Pokal-Spiel zwischen Eintracht Braunschweig und Bayern München (0:3) live im Fernsehen zu verfolgen. Da es keine Verlängerung gab, fanden sie dennoch rechtzeitig den Weg ins Bett.

Am Dienstagmorgen machten sich die Jungen mit dem Fahrrad auf zum Königssee . Vom Dorf Königssee fuhren sie auf einem Elektroboot nach St. Bartholomä. Bei strahlendem Sonnenschein genossen sie den Blick auf den Watzmann, den zweithöchsten Berg Deutschlands, und wurden Zeugen des berühmten Echos zwischen den Gebirgswänden rund um den Königssee.

In St. Bartholomä stand eine Wanderung durch den Nationalpark Berchtesgaden auf dem Programm. Eine Gruppe kletterte durch Wälder und Geröllfelder zu den „Eiskapellen“, einer Gletscherhöhle am Fuß der Ostwand des Watzmannes. Die anderen folgten dem fast ausgetrockneten Flussbett des Eisbachs bis zur Mündung in den Königssee.

Am Nachmittag fuhren die „Minis“ weiter nach Salet, wo sie zum Obersee wanderten. Spontan nutzten die Messdiener die Möglichkeit, sich im kühlen Nass zu erfrischen.

Die beliebten Gesellschaftsspiele „Risiko“ und „Monopoly“ sorgten für Kurzweil am Abend.

Am Mittwochmorgen sattelten die Sommerfahrer ihre Leezen für die erste Fahrradetappe. Bevor sie allerdings nach Salzburg aufbrachen, besuchten die Messdiener das Salzbergwerk in Berchtesgaden. Stilecht in Bergmannskluft fuhren sie in den Stollen und lernten allerhand Wissenswertes über die Salzgewinnung. Auf der 27 Kilometer langen Tour zur Mozartstadt hielten sie Rast in Marktschellenberg, einem kleinen Dorf vor der deutsch-österreichischen Grenze.

Ein Höhepunkt der Fahrt wartete am Donnerstag auf die Minis. Mit dem Bus fuhren sie zur Großglockner-Hochalpenstraße, der berühmten Alpenstraße zum höchsten Berg Österreichs. Im „Haus Alpine Naturschau“ informierten sie sich zunächst über Flora und Fauna im Extremklima der Hochalpen. Auf den 36 Serpentinen hinauf bis zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe waren die Münsterländer vom Ausblick auf das atemberaubende Alpen-Panorama schwer beeindruckt. Unterwegs hielten sie an einem Schneefeld, das sie kurzerhand mit Plastiktüten in eine Rodelbahn verwandelten. In der Mittagspause auf der Aussichtsplattform der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe hielten die Jungen Ausschau nach den berühmten Murmeltieren. Am Nachmittag wanderten die Sommerfahrer herunter zur Pasterze, dem größten Gletscher der Ostalpen.

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