Erschließungsarbeiten sind abgeschlossen
Ansturm auf „Berthas Halde“

Drensteinfurt -

Die ersten Rohbauten stehen. Die letzten Meter Erschließungsstraße sollen kommende Woche fertig sein. Es läuft „rund“ im Drensteinfurter Baugebiet „Berthas Halde“. Die Stadt hat bereits 24 Grundstücke verkauft.

Freitag, 16.03.2012, 23:03 Uhr

Erschließungsarbeiten sind abgeschlossen : Ansturm auf „Berthas Halde“
Stadt und Alteigentümer zeigten sich mit dem Ergebnis der Erschließungsarbeiten überaus zufrieden. Und auch mit der Vermarktung der Grundstücke in „Berthas Halde“ läuft es überaus „rund“. Foto: Dietmar Jeschke

Die ersten Rohbauten stehen. Und das, obwohl die letzten Meter Teerdecke auf der Erschließungsstraße noch fehlen. Doch auch die sollen schon in wenigen Tagen folgen. Es läuft „rund“ im Baugebiet „Berthas Halde“. „Das Interesse an diesem Baugebiet ist wesentlich höher als erwartet“, erklärte denn auch Bürgermeister Paul Berlage , der am Freitag gemeinsam mit Bauamtsleiter Werner Rohde und den Alteigentümer-Familien Westhues und Wöstmann vor Ort war, um sich ein Bild vom offiziellen Abschluss der Erschließungsmaßnahmen zu machen.

Vor fast genau einem Jahr – im April 2011 – hatte die Firma Altefrohne aus Warendorf mit dem Bau des Regenrückhaltebeckens, der Kanäle und der Baustraßen begonnen. „Das ist ein ziemlich großes Gebiet, Entsprechend lange haben die Arbeiten gedauert“, so Berlage. Mit dem Ergebnis der bisherigen Arbeiten zeigten sich alle Beteiligten überaus zufrieden. „Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass es hier vernünftig aussieht“, betonte der Bürgermeister. Und das wolle man auch weiterhin tun. So sollen etwa Grundstücke, die nicht direkt vermarktet oder bebaut werden, eingesät werden, um ein „möglichst aufgeräumtes Bild“ zu bieten.

Parallel zur Erschließung hatten Stadt (51 Grundstücke) und Alteigentümer (16 Grundstücke) mit der Vermarktung des ersten Bauabschnittes begonnen. Und das überaus erfolgreich. „Die Stadt hat bereits 24 Grundstücke verkauft. Zwei sind noch reserviert“, erklärte Paul Berlage. „Das Interesse ist sehr groß. Wir haben aktuell noch etwa zehn weitere Anfragen.“ Hinzu kommen weitere Flächen, die die Alteigentümer-Familien bereits „an den Mann“ gebracht haben. „Das zeigt, dass die Stadt Drensteinfurt als Wohnstandort außerordentlich attraktiv ist“, so der Bürgermeister.

Und da der Frühling nun mit großen Schritten kommt, wird auch neben den Baustraßen bereits eifrig ausgeschachtet, gebaggert und gebaut. 14 Bauanträge liegen bereits vor. Sechs Familien haben bereits mit dem Hausbau begonnen.

Bislang ist das Areal nur über den Heuweg angebunden, der in den vergangenen Wochen zwischen Oderbergstraße und Einmündung Baugebiet auf 5,50 Meter verbreitet worden war. In der kommenden Woche soll nun die Anbindung des Areals an den Lindenweg erfolgen. Der Lindenweg selbst wird anschließend von der Einmündung bis zur Kreuzung mit der Riether Straße endausgebaut. Was, so Werner Rohde, etwa drei Wochen dauern wird. So lange wird der Lindenweg in besagtem Bereich für den Verkehr gesperrt sein.

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