Renntag
Traber trotzen dem Regenwetter

Drensteinfurt -

Der Drensteinfurter Rennverein haderte am Sonntag ein wenig mit dem Wettergott. Regen und Wind hielten wohl viele potenzielle Besucher des Renntages davon ab, ins Erlfeld zu kommen. Immerhin 2500 Trabrennbegeisterte fanden sich aber ein.

Montag, 27.08.2012, 07:08 Uhr

Renntag : Traber trotzen dem Regenwetter
Die Besucher, die es trotz des Wetters gewagt hatten, ins Erlfeld zu kommen, mussten diesen Entschluss nicht bereuen, denn sie bekamen tollen Sport zu sehen. Foto: -stk-

Stets Kopf an Kopf und Rad an Rad – rund 2500 Besucher wurden gestern Zeugen eines spannenden Renntages im Erlfeld , bei dem in zwölf Trabrennen jeweils bis zu zehn Fahrer mit ihren Pferden emsig um den Sieg rangen.

Einziger Wermutstropfen des 101. Renntages war das nasskalte Wetter, das bereits beim dritten Rennen einsetzte und dafür sorgte, dass die Traber und ihre Fahrer völlig durchnässt die Ziellinie passierten und der erwartete Besucherandrang ausblieb. Diejenigen Freizeit- und Profizocker, die sich dennoch in die Nähe der Grasbahn gewagt hatten, harrten unter ihren Regenschirmen aus und jubelten ihren Favoriten zu, während sie die Rennen voller Begeisterung verfolgten.

Renntag im Erlfeld

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  • Den 2500 Besuchern im Erlfeld wurden zwölf rasante Trabrennen geboten.

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„110 Starter gehen in diesem Jahr an den Start“, erklärte der sportliche Leiter des Rennvereins Detlef Orth , „das sind zehn weniger als im Jubiläumsjahr 2011.“ Für die Fahrer gab es Rennpreise im Gesamtwert von 28 000 Euro zu gewinnen. „Der Großteil von ihnen kommt aus NRW “, so Orth. Auf der zu bestreitenden Strecke von 2500 Metern würden sie Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 50 Kilometern pro Stunde erreichen, so der sportliche Leiter.

Auch Orth selbst nahm in einem Sulky Platz und bestritt mit seinem Pferd „Deervinator“ das erstmals stattfindende Gästefahren, an dem zehn ehemalige Amateur- und Profifahrer nach dem Motto „Just for fun“ teilnahmen, die derzeit nicht über eine Fahrlizenz verfügen. Den Sieg errang Orth bei diesem Rennen allerdings nicht. Marko Jelen war es, der stattdessen mit „Adream Wish“ auf Platz eins rangierte. Beim vierten Rennen fuhr Robbin Bot mit „Jette Joo“ als erster über die Ziellinie und sicherte sich so den „Preis der Westfälischen Nachrichten“.

Für kulinarische Köstlichkeiten neben der Rennbahn war natürlich den ganzen Tag über bestens gesorgt und auch die jüngsten Besucher, die sich für den Pferdesport noch nicht begeistern konnten, kamen auf ihre Kosten. So wurde neben dem Hutwettbewerb für die Kleinen ein Kinderschminken angeboten.

Am Ende des Tages, der mit dem Auftritt der „Pluto’s Dixie Delight Band“ beim Frühschoppen begonnen hatte, berichtete Klaus Storck, dass an den Wettschaltern 71 158 Euro umgesetzt worden waren. Im Jahr 2011 waren es 85 830 Euro gewesen.

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