Geschenkkarten
Schnitzel mit „Stewwert Taler“ bezahlen

Drensteinfurt -

Der Gewerbeverein und die Stadt führen am 19. Oktober den sogenannten „Stewwert Taler“ ein. Dabei handelt es sich um Gutscheinkarten, mit denen in vielen Geschäften und Kneipen im Stadtgebiet bezahlt werden kann.

Freitag, 14.09.2012, 17:09 Uhr

Geschenkkarten : Schnitzel mit „Stewwert Taler“ bezahlen
Stellten den „Stewwert Taler“ vor: Gewerbevereinsvorsitzender Thomas Volkmar, Wirtschaftsförderin Ute Homann, Annette Dortmann und Michael Spartmann (v.li.). Foto: -stk-

Was verschenke ich bloß? Ich habe überhaupt keine Idee. So oder so ähnlich denken viele Menschen kurz vor Geburtstagen oder insbesondere vor dem Weihnachtsfest. Für Abhilfe wollen die IG „Werbung für Drensteinfurt “ und die Stadt Drensteinfurt sorgen. Ab dem 19. Oktober, dem Tag des „Moonlight-Shoppings“, gibt es den so genannten „Stewwert Taler “ zu kaufen.

Dabei handelt es sich um Gutscheinkarten , die im Wert von fünf, zehn, 20 und 50 Euro zu erstehen sind. Die Karten können bei Gastronomen, Firmen und Geschäften wie Bargeld eingesetzt werden. 22 teilnehmende Betriebe haben Wirtschaftsförderin Ute Homann und der Gewerbeverein bereits auf ihrer Liste. Und es sollen noch mehr werden, bei denen mit dem „Stewwert Taler“ bezahlt werden kann. Wer Interesse hat, auf den Zug aufzuspringen – auch aus Rinkerode und Walstedde –, der sollte sich bis zum 1. Oktober unter info@igw-drensteinfurt oder bei Wirtschaftsförderin Ute Homann, ' 0 25 08/ 99 51 35, u.homann @drensteinfurt.de, melden.

Ein Riesenvorteil für die Kunden ist, dass der Gutschein künftig nicht nur für ein ganz bestimmtes Geschäft gilt. So kann mit dem „Stewwert Taler“ in einem Laden ein Buch erstanden werden. Mit den verbleibenden „Talern“ wird dann vielleicht abends das Schnitzel in einer Kneipe bezahlt.

Hat ein „Taler“-Inhaber einen Gutschein über 50 Euro und kauft ein Buch für 9,80 Euro, erhält zwei mal 20 „Stewwert Taler“ und 20 Cent in bar zurück. Auszahlen lassen kann man sich den Gutschein also nicht.

„Wir haben zwei Jahre lang in einem Arbeitskreis zusammengesessen, um ein Kaufkraftbindungsinstrument zu entwickeln“, berichtete Ute Homann. Dies sei dringend notwendig, weil die Stadt zwar über die zweitgrößte Kaufkraft im Kreis Warendorf verfüge, davon aber zu viel aus der Stadt abfließe. „Wir wollen eine höhere Kundenbindung am Standort schaffen“, erklärte die Wirtschaftsförderin. Bei den Kaufleuten sei die Idee des „Stewwert Talers“ sofort auf positive Resonanz gestoßen.

Welche Betriebe mit im Boot sitzen, zeigt ein Faltblatt, das beim Kauf des „Talers“ ausgegeben wird, und ist auf der Homepage des Gewerbevereins www.igw-drensteinfurt.de einzusehen. Außerdem werden die beteiligten Gastronomen und Geschäfte, bei denen der Kunde den „Taler“ auch erstehen kann, einen auf die Aktion hinweisenden Aufkleber an ihren Eingängen anbringen.

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