Sternsinger
Frohe Botschaft von der Geburt Christi

Drensteinfurt -

Die Sternsinger ziehen derzeit in Drensteinfurt von Haus zu Haus, um die frohe Botschaft von der Geburt Christi zu verkünden – und um Spenden zu bitten.

Freitag, 04.01.2013, 16:01 Uhr

Die Drensteinfurter Sternsinger überbrachten am Donnerstag auch in der Stadtverwaltung die frohe Botschaft der Geburt Christi.
Die Drensteinfurter Sternsinger überbrachten am Donnerstag auch in der Stadtverwaltung die frohe Botschaft der Geburt Christi. Foto: -tif-

Die Neujahrszeit ist in Drensteinfurt gleichzeitig Sternsingerzeit. Kurz nach dem Startschuss ins Jahr 2013 sind die Messdiener der Gemeinde St. Regina wieder in den Straßen und Gassen der Stadt unterwegs, um die frohe Botschaft der Geburt Christi in die Häuser zu bringen und dabei um eine Spende zu bitten.

Insgesamt 45 Sternsinger , aufgeteilt in zehn Gruppen, besuchen in vier Tagen bis zum eigentlichen Feiertag der Heiligen Drei Könige die Drensteinfurter Familien.

So taten es auch Nike Wiedau , Clara Winkelnkämper, Marie Mennemann, Iliana Habicht , Anastasia Bleicher und Melanie Schade. Gemeinsam mit ihrem Begleiter Thomas Niesmann, selbst seit 1996 bei den Sternsingern dabei, und dem Gitarrenspieler Manuel Grümme waren sie am Donnerstag für die Innenstadt zuständig. Direkt ihr erster Auftritt in der Stadtverwaltung sorgte für anfängliche Nervosität, die sich aber nach den ersten Zeilen schnell legte. Zwei Mal hatte sich die Gruppe im Vorhinein getroffen, um Lieder und Texte zu proben und den Auftritt einzustudieren. So verkündeten die Könige Nike Wiedau als Kasper, Marie Mennemann als Melchior und Clara Winkelnkämper als Balthasar die Geschichte aus Bethlehem und sangen mit den Sternträgern Iliana Habicht, Anastasia Bleicher und Melanie Schade über ihre Erlebnisse bei der Geburt Christi. Zum Abschluss baten die Neun- bis Elfjährigen Ministrantinnen um die eine oder andere Geldspende.

Das Geld geht in diesem Jahr wieder zu einem Teil an das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, das im Jahr 2013 das Beispielland Tansania für Hilfsprojekte auswählte, und zu einem weiteren Teil an die Schwestern „Vom Heiligsten Herzen Jesu“ in Hiltrup. Natürlich erhoffen sich alle Beteiligten, das Spendenergebnis von 15 178 Euro aus dem vergangenen Jahr zu wiederholen oder eventuell sogar zu toppen.

Trotz Regens und Windes zog die Sechsergruppe weiter zu ihrem nächsten Ziel in die Marienstraße. Nachdem sie auch dort ihre Geschichte und ihr Anliegen vorgetragen hatten, versahen die Mädchen die Eingangstür des Hauses traditionell mit „20*C+M+B*13“ (Christus mansionem benedicat), was auf Deutsch „Christus segne dieses Haus“ bedeutet.

Begleitet wurde die Truppe zwischenzeitlich auch vom neuen Koordinator der Drensteinfurter Messdiener, Dr. Elmar Stracke. Dieser hatte die Leitung des Dreikönigssingen gemeinsam mit Pfarrer Martin Goebel und einer Leitungsrunde übernommen, damit die seit den 1970-er Jahren bestehende Tradition weiterlebt.

Ein besonderer Dank gilt dabei noch der Firma Heckmann, die Bullis bereitstellte, um auch die Bauerschaften rund um Drensteinfurt zu erreichen, den Familien, die die Sternsinger abends mit einer warmen Mahlzeit versorgten, und auch den Kostüm-Frauen um Walburga Voges sowie Marion Lohmann und Beate Abeln, die jeden Tag dafür sorgen, dass die Kostüme und Schminke für die Könige bereitsteht.

Wer noch kurzfristig einen Termin bei den Sternsingern vereinbaren möchte, kann sich im Messdienerjugendheim unter 0 25 08/ 98 48 58 melden, oder am Samstagabend um 17.30 Uhr die Vorabendmesse in der St.-Regina-Kirche besuchen.

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