Äktion der Pfadfinder
390 süße Osterboten verteilt

Drenstenfurt -

Die Osterwichtelaktion der Pfadfinder war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. 390 süße Osterboten haben die fleißigen Helfer am Wochenende verteilt.

Dienstag, 02.04.2013, 22:04 Uhr

„390 Grußkarten : Etwas weniger als im Vorjahr, aber dennoch eine stolze Zahl.“ Guido Lenz von den Drensteinfurter Pfadfinder ist sichtlich zufrieden mit der diesjährigen Osterwichtel-Aktion. Bereits zum 13. Mal waren die Pfadfinder als Überbringer von Osterwünschen aktiv. Die Grußkarten aus buntem Pappkarton hatten sie in den vergangenen Monaten während der Gruppenstunden gebastelt.

Am Karsamstag hatten sich die Pfadfinder zunächst um 19 Uhr zum gemeinsamen Abendessen im Pfadfinderhaus am Eickendorfer Weg getroffen. Gut gestärkt wurden anschließend Grußkarten und Schokoladenhasen auf die Fahrräder geladen. Mit einbrechender Dunkelheit machten sich die Pfadfinder dann auf den Weg. Manchmal war es nicht einfach, die gewünschten Adressen zu finden. Taschenlampe, Stadtplan sowie hin und wieder ein Blick auf das Smartphone halfen aber auch in diesem Jahr dabei, dass schlussendlich alle Karten ihren Empfänger erreichten. Und das nicht nur in der Innenstadt, sondern auch in den Bauerschaften rund um Drensteinfurt sowie in Walstedde wurden die Ostergrüße verteilt. Die gute Vorbereitung und die Erfahrungen der vergangenen Jahre kamen den Pfadfindern dabei zugute. „In der Regel haben wir im Innenstadtbereich innerhalb von zwei bis drei Stunden alle Karten verteilt. Nur im Außenbereich dauert es etwas länger“, gibt Lenz einen Einblick in den Ablauf der Osterwichtel-Aktion. Mehr als 100 Kilometer legte das eingesetzte Auto in den Bauerschaften in dieser Nacht zurück. Der Erlös der Aktion soll in die Jugendarbeit der Pfadfinder fließen. „Wir hatten und haben unserem Trägerverein versprochen, dass wir einmal jährlich zumindest einen symbolischen Beitrag zum Pfadfinderhaus leisten“, berichtet Lenz. Und da bei der Wichtelaktion viel gebastelt, organisiert und später verteilt werden müsse, sei sie eine gute Möglichkeit, alle Altersstufen mit einzubinden. „Obendrein bereiten wir anderen Menschen eine Freude zu Ostern“, erklärt Lenz weiter.

Schade sei nur, dass man die überraschten Gesichter am Ostersonntag nicht sehen könne, wenn die Beschenkten die Grußkarte zusammen mit dem Schokoladenhasen vor der Haustür finden.

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