„Rudi Marholds Wundertüte“
Wunderbare Überraschungsband

Walstedde -

150 Konzertgäste waren begeistert. „Rudi Marholds Wundertüte“ in der Kulturscheune war wieder ein voller Erfolg.

Montag, 27.05.2013, 17:05 Uhr

Rudi Marhold (Mi.) hatte wieder eine tolle Band zusammengestellt, die das 150-köpfige Publikum in der Kulturscheune bestens unterhielt.
Rudi Marhold (Mi.) hatte wieder eine tolle Band zusammengestellt, die das 150-köpfige Publikum in der Kulturscheune bestens unterhielt. Foto: Ann-Christin Frank

Eine musikalische Wundertüte hielt der in Walstedde lebende Musiker Rudi Marhold für rund 150 Konzertgäste in der Kulturscheune bereit. Trotz ungemütlicher Temperaturen und andauerndem Regen hatte sich diese stattliche Besucherzahl am Sonntagnachmittag in der Werkstatt für kulturelle Bildung eingefunden, um mit „Marholds Wundertüte“ das sommerliche Kulturprogramm zu eröffnen.

Dazu hatte Marhold, Schlagzeuger der Götz-Alsmann-Band, seine guten Kontakte zu Musikerkollegen mobilisiert, um wieder einmal eine wunderbare Überraschungsband aus dem Hut zu zaubern. An der Seite Marholds waren dabei Jost Ziegner am Piano und Saxofon, Johann Bär an der Gitarre, Casper van Meel am Kontrabass und die zauberhafte Sängerin Nikola Materne zu hören.

„Dass sich diese Überraschungsformation genau so zusammenfand, war wirklich ein wahrer Zufall“, gestand Rudi Marhold ein. Eigentlich hatte der Musiker nämlich etwas ganz anderes geplant. „Doch wie das mit den Plänen so ist, haben wir vor einer Woche noch einmal alles komplett umgeschmissen“, fügte er erklärend hinzu.

Hinsichtlich der Tatsache, dass die Musiker in der Kürze der Zeit nur ein Mal gemeinsam proben konnten, hielt die „Wundertüte“ nur positive Überraschungen für das Publikum bereit. Zu hören gab es rhythmische Bossa-Nova-Klänge, die die Temperatur in der Kulturscheune zumindest mit heißen Gefühlen etwas aufheizten. Neben absoluten Klassikern wie „Lets Fall in Love“ oder „Bésame mucho“ bekam das Publikum auch selbst geschriebene Stücke zu hören, die aus der Feder der Sängerin Nikola Materne und des Pianisten Jost Ziegner stammten. Egal, ob in deutscher, spanischer oder italienischer Sprache, die Sängerin hatte das Publikum mit ihren Herzschmerz-Balladen so fest im Griff, dass es nach dem gut zweistündigen Konzert noch nach einer Zugabe aus der „Wundertüte“ verlangte.

Mit diesem gelungenen Programm-Auftakt bewies Rudi Marhold einmal mehr, dass er der richtige Mann für den erst kürzlich gegründeten Kulturverein „Kulturscheune e.V.“ ist, als dessen Vorsitzender er derzeit kräftig um Mitglieder wirbt.

Bereits am 16. Juni werden in der Kulturscheune wieder beschwingte Klänge zu hören sein. Dann präsentiert die „UniJazzity“ Kinderbigband des Münsterlandes dort ihr Können. Besonderer Gast wird dabei Altfrid M. Sicking, Vibrafonist der Götz-Alsmann-Band, sein.

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