Werse Energie Netzwerk
Strom aus Stewwert

Drensteinfurt -

Ab 1. Januar 2014 steigt das Werse Energie Netzwerk ins Verkaufsgeschäft ein. Gemeinsam mit Kooperationspartnern sollen Strom aus erneuerbaren Energien und Erdgas angeboten werden.

Dienstag, 16.07.2013, 17:07 Uhr

Ökostrom aus Drensteinfurt : Die Werse Energie Netzwerk eG (WEN) steigt ins Verkaufsgeschäft ein. Ab 1. Januar 2014 will die junge Genossenschaft zusammen mit einem Kooperationspartner Strom aus erneuerbaren Energien und Erdgas anbieten. „Und das zu einem Preis, der pro Jahr und Haushalt rund 100 Euro unter dem Standardtarif der RWE liegen wird“, so WEN-Vorstandschef Norbert Thewes . Im Spätherbst 2013 wolle man in die Vermarktungs-Offensive gehen.

Dies war eine der wichtigsten Mitteilungen, die Thewes und sein Vorstandskollege Ulrich Damm jetzt in der dritten Generalversammlung der WEN den Genossen in der Alten Post vortrugen. Geleitet wurde die Versammlung vom Aufsichtsratsvorsitzenden, Drensteinfurts Bürgermeister Paul Berlage.

Insgesamt blickt die Genossenschaft auf ein positives Geschäftsjahr 2012 zurück. Die drei Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Rathauses, der Haupt- und der Realschule laufen gut. Die Gründungskosten aus 2011 konnten mit den Einnahmen aus 2012 annähernd ausgeglichen werden. Für den Aufsichtsrat attestierte Peter Saphörster dem Vorstand eine solide und gute Arbeit, der daraufhin ohne Gegenstimme entlastet wurde. Einstimmig verlief auch die Entlastung des Aufsichtsrates. Neu in das Gremium wählten die Genossen Udo Schratz aus Rinkerode. Der Aufsichtsrat besteht damit nun aus sieben Mitgliedern. Vertreten sind alle Ortsteile der Stadt.

Positiv verläuft laut Vorstand auch das Geschäftsjahr 2013. „Unsere Erwartungen werden erfüllt“, so Ulrich Damm. Weitere Vorhaben seien allerdings nur mit hohem zeitlichen Aufwand zu verwirklichen. Vor allem die Windprojekte in Drensteinfurt und in der Region verlaufen aufgrund der komplexen Planungsvorbereitung eher schleppend.

Allerdings sind WEN-Vorstand und Aufsichtsrat weiterhin optimistisch, dass sich Beteiligungen an modernen Windkrafträdern in den kommenden Jahren realisieren lassen. „Damit wollen wir unseren Beitrag zur Energiewende in Deutschland leisten und für unsere Mitglieder eine solide Rendite erwirtschaften“, betonte WEN-Vorstand Thewes.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1789043?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F127%2F1792418%2F1880016%2F
Eurobahn wird bestreikt
Zugausfälle im Münsterland: Eurobahn wird bestreikt
Nachrichten-Ticker